Ludwigshafen Handball: „Geschwister-Scholl“ trumpft groß auf

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HASSLOCH. Die Handball-Mädchenmannschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Ludwigshafen (Jahrgang 2004 bis 2006) hat beim Regionalfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in der Wettkampfklasse 4 in Haßloch triumphiert. Die Jungenmannschaft des Paul-von-Denis Gymnasiums Schifferstadt verpasste den Turniersieg mit einer 4:10-Niederlage gegen das Albert-Einstein-Gymnasium Frankenthal.

Die Jubeltraube durfte nicht fehlen. Wild im Kreis hüpfend und singend feierte die Handball-Mädchenmannschaft des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Ludwigshafen ihren Titelgewinn. „Wir freuen uns riesig, dass es mit dem Turniersieg geklappt hat“, strahlte der betreuende Lehrer, Christopher Schappert. Um bei dem Vierer-Turnier aber überhaupt noch eine Chance auf den Titel zu haben, musste in der Partie zuvor schon eine spektakuläre Aktion herhalten: Nach dem 13:7-Auftaktsieg über die Maria-Ward-Schule Landau wartete in der zweiten Begegnung das Paul-von-Denis-Gymnasium Schifferstadt auf die Ludwigshafenerinnen. Als sie beim 7:8-Rückstand schon wie die sicheren Verliererinnen aussahen, bekam die Mannschaft um Lena Hook, Melissa Memmer, Sophie Eschmann, Alisa Nowak, Linda Götz, Luna Bohn, Beyza Özcelik, Cara Seelmann und Leni Heil am Ende noch einen Freiwurf zugesprochen. Und dieser wurde zum vielumjubelten 8:8-Ausgleich verwandelt. „Der Ausgleich in letzter Sekunde hat uns den Weg zum Titel gesichert“, ist sich Schappert sicher. Zwar war das Endspiel gegen das Europa-Gymnasium Wörth lange Zeit ausgeglichen, doch die kräftemäßig überlegenen Ludwigshafenerinnen zogen kontinuierlich davon und entschieden die Partie mit 15:9 für sich. Durch den Turniersieg qualifizierte sich das Geschwister-Scholl-Gymnasium für das Landesfinale am 25. April. Beim Landesfinale wäre gerne auch die Jungenmannschaft des Paul-von-Denis-Gymnasiums dabei gewesen. Nach den beiden Siegen über das Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken (16:7) und das Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim (13:11) sah zunächst auch alles nach einer Teilnahme aus. „Die Jungs haben eine unglaublich gute Einstellung gezeigt und super gekämpft“, sagte Trainerin Petra Kolb, merkte aber an: „Die Frankenthaler haben zwei, drei große Spieler dabei, auf die wir aufpassen müssen.“ Es kam, wie es kommen musste: Am Ende waren es genau diese großen Spieler, die für den 10:4-Sieg der Frankenthaler sorgten. |koep

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