Ludwigshafen Handball: Es läuft rund bei Oliver Zeller

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Ludwigshafen. Nach zuletzt zwei Siegen in Serie haben sich die „Jungeulen“ der TSG Friesenheim II im Mittelfeld der Handball-Oberliga festgesetzt. Heute, 20 Uhr, gastiert der HSV Merzig-Hilbringen im TSG-Sportzentrum. Die Gäste sind schwach in die Saison gestartet, feierten erst in der Vorwoche mit einem Unentschieden gegen den TV Bitburg den ersten Punktgewinn.

„Das wird ganz sicher kein schönes Spiel, sondern es wird rein über den Kampf gehen“, vermutet TSG-Spielmacher Oliver Zeller. Schließlich wollen sich beide Teams weiter vom Tabellenende absetzen. „Viele schöne Tore werden deshalb wohl nicht fallen, sondern es geht von Anfang an zur Sache“, glaubt Zeller. Der 20 Jahre alte Student will seiner Mannschaft dabei helfen, ist mit seinen Toren genauso wichtig für die Truppe von Trainer Ralf Schmitt, wie mit seinen Anspielen. „Ich würde sagen, dass es bei mir im Moment ganz gut läuft“, beschreibt dies Zeller selbst und nennt gleich mehrere Gründe dafür: Die Einsatzzeiten und Trainingseinheiten mit dem Zweitligakader von Cheftrainer Ben Matschke tragen ebenso Früchte, wie die gute Stimmung in der Mannschaft der „Jungeulen“. „Die Atmosphäre ist super. Ich komme jedes Mal gerne ins Training“, beteuert Zeller. Der zweite Grund liegt in der Vorbereitung des 20-Jährigen selbst: „Ich mache jetzt seit einigen Monaten verstärkt Krafttraining. Das zahlt sich langsam aus“, bemerkt er. Und dann ist da noch das Vertrauen, das er von allen TSG-Verantwortlichen spürt. „Ich habe in dieser Saison noch kein richtig schlechtes Spiel gehabt. Ich fühle mich im Moment gerade einfach rundherum wohl“, sagt er. Das soll möglichst auch nach dem Spiel gegen Merzig-Hilbringen so sein. Dabei haben die Friesenheimer allerdings mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Torhüter Ragnar Vollbrecht wird definitiv fehlen, der Einsatz des erfahrenen Andreas Friedrich ist zumindest fraglich. |env

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