Ludwigshafen Handball: Abstiegskampf auf ungewohntem Terrain

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Ludwigshafen. Wenn die TSG Friesenheim II heute, 20 Uhr, den TV Nieder-Olm empfängt, steht in der Handball-Oberliga der Herren reiner Abstiegskampf auf dem Programm. Ungewohnter Spielort der Friesenheimer ist dabei die Heinrich-Ries-Halle, weil das heimische Sportzentrum belegt ist.

„Unsere Tendenz zeigt ganz klar nach oben“, sagt TSG-Trainer Frank Herbert. Fünf Spiele hat seine Mannschaft zuletzt verloren. Trotzdem bleibt er optimistisch. „Gerade die Leistung zuletzt gegen Saarpfalz war ein enormer Schritt nach vorne“, ergänzt er. Mit 20:22 waren die jungen Friesenheimer den stark besetzten Zweibrückern unterlegen. Ein Fingerzeig vor allem in der Defensivleistung, denn mit Nieder-Olm und Friesenheim stehen sich eigentlich zwei der drei schlechtesten Abwehrreihen der Oberliga gegenüber. „Das ist ein etwas schiefes Bild, weil wir nur bei den Spielen in Budenheim und Kastellaun richtig schlecht waren. Ansonsten war das im Rahmen“, sagte Herbert. Doch nun soll es nur noch bergauf gehen. „Es lag vor allem daran, dass uns Nikola Sorda so lange gefehlt hat“, erklärte Torhüter Ragnar Vollbrecht. „In Saarpfalz hat er sein erstes komplettes Spiel in dieser Runde gemacht, und sofort hatte der gesamte Verbund hinten mehr Stabilität und vorne hatten wir mehr Alternativen“, beobachtete der Routinier, der heute wohl wieder auf der Bank sitzen wird. Das liegt zum einen daran, dass Florian Pfaffmann bis jetzt, „trotz der vielen Gegentore“, wie Vollbrecht betont, „eine sehr gute Runde spielt“, und zum anderen an der Grippe, die Vollbrecht unter der Woche flachgelegt hatte. Der Blick gehe eher auf die eigene Leistung. „Wenn wir wieder das abrufen, was wir gegen Saarpfalz gezeigt haben, dann sollten wir auch gegen Nieder-Olm gewinnen“, ist sich der Chemietechniker sicher. Denn die beiden Punkte sind im Abstiegskampf ganz fest eingeplant, zumal die TSG zuletzt bis auf den vorletzten Platz abgerutscht ist und die Gäste nur einen Platz davor liegen. „Wir wissen, was wir zu tun haben“, sagt auch Trainer Frank Herbert. (env)

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