Ludwigshafen Größter Erfolg zum Jubiläum

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MAXDORF. Fußball-Bezirksligist ASV Maxdorf hat sich seinen Traum erfüllt. Zum 70-jährigen Vereinsbestehen ist der Klub in die Landesliga Ost aufgestiegen. Damit spielen die Maxdorfer künftig erstmals höher als in der Bezirksliga.

Seit dem Aufstieg vor vier Jahren zählt der ASV Maxdorf zu den Spitzenteams der Bezirksliga. Das Team wurde Dritter, Sechster und Vierter. In diesem Jahr sah es lange nach einem Durchmarsch für den Herbstmeister aus. „In der Vorrunde sind wir überzeugend aufgetreten“, sagte Trainer Michael Rot. In der Rückserie kam Sand ins Getriebe, der ASV wurde anfällig. Es gab eine blamable 0:6-Heimpleite gegen Ruchheim, ein 1:4 gegen Steinfeld, ein glückliches 1:1 gegen Mutterstadt und ein 5:5 gegen den VfB Haßloch. Die Siege wurde nicht mehr glanzvoll herausgespielt, sondern eher erarbeitet. Die Souveränität war dahin. Doch der Coach glaubte an seine Mannschaft. „Die Jungs trainieren stark und die Beteiligung an den Übungseinheiten ist überragend“, versicherte Rot. Nach dem 1:2 im Spitzenspiel beim FSV Schifferstadt war der Titel verloren. In den Aufstiegsspielen gegen Schott Mainz II gingen die Maxdorfer durch ein Wechselbad der Gefühle. 2:0 gewannen sie in Mainz, dann gab es eine 1:2-Heimniederlage. Zwischen der und dem Entscheidungsspiel in Worms lag der Saisonabschluss auf Mallorca. Keine guten Voraussetzungen, um in der wichtigsten Partie seit Jahren zu bestehen. Doch es kam anders. Rot, in seiner Glanzzeit einer der besten Oberliga-Verteidiger, hatte dem ASV ein für dieses Spiel ideales Defensivkonzept verordnet, das die Mannschaft mit großem Willen und hoher Laufbereitschaft perfekt umsetzte. Der 2:1-Erfolg war auch ein Sieg des Trainers. Dazu ein gutes Beispiel, dass Teamgeist und eine passende Taktik individuelle Klasse schlagen können. „Wir haben ein super Spiel abgeliefert“, freute sich der glückliche Coach. In den 32 Punktspielen kam Rot mit 23 Akteuren aus. Jannik Said und Alexander Völkl fehlten nie, Thomas Gomola nur einmal. 29 Partien bestritten Patrick Hilzendegen und Frank Haas, 28 Mal liefen Tobias Winsel und Rick Martsfeld auf. Bester Torschütze war Kapitän Christian Jesberger mit 34 Treffern, obwohl er sechs Wochen verletzt ausfiel. Der Torschützenkönig der Liga war der Spieler der Saison. Ihm folgen Sascha Rühm (9), Völkl (7), Christopher Weiß (6), Haas und David Gerner (je 4). |thl

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