Ludwigshafen FWG zum Thema Bürgerpolizei: SPD greift Forderung der Freien Wähler auf

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Die Freie Wählergruppe (FWG) Ludwigshafen setzt sich nach eigenen Angaben seit Jahren für eine bürgernahe Polizeipräsenz ein. Die Wiedereinführung von Stadtteilpolizisten sei eine zentrale FWG-Forderung – eine Forderung, die nun auch von der SPD aufgegriffen werde, nachdem deren eigene Landesregierung die notwendigen Mittel in der Vergangenheit gestrichen habe, kritisiert FWG-Vorsitzender Markus Sandmann nach dem jüngsten Vorstoß der Genossen. „Wir kämpfen seit Jahren dafür, dass Ludwigshafen wieder Kontaktbeamte bekommt – Polizisten, die fest einem Viertel zugeordnet sind und dort als verlässliche Ansprechpartner dienen“, betont Rainer Metz als FWG-Fraktionschef im Stadtrat. „Diese Beamten sind nahbar, sorgen für Vertrauen und senken die Hemmschwelle, Vorfälle zu melden. Jetzt tut die SPD so, als sei sie die treibende Kraft hinter dieser Idee – dabei hat sie deren Abschaffung aktiv mitgetragen.“ Die Forderung nach einer echten Bürgerpolizei sei fest in der politischen Arbeit der FWG verankert und finde sich auch im Wahlprogramm des gemeinsamen Oberbürgermeisterkandidaten von CDU und FWG, Klaus Blettner, wieder. Es gehe nicht um ein kurzfristiges Modellprojekt, sondern um eine dauerhafte Stärkung der Polizeipräsenz in Ludwigshafen.

„Die Bürger haben immer wieder deutlich gemacht, dass sie eine sichtbare Polizei im Stadtbild vermissen“, ergänzt FWG-Vorsitzender Sandmann. „Es ist bemerkenswert, dass die SPD sich erst jetzt diesem Thema widmet.“ Die FWG setze sich weiterhin für eine verbindliche und langfristige Lösung ein, die nicht nur als Wahlkampfstrategie diene. „Wenn die SPD sich jetzt für unsere Ideen begeistert, ist das schön – aber wir erwarten mehr als bloße Worte. Wir kämpfen dafür, dass Ludwigshafen eine echte Bürgerpolizei bekommt und diese dauerhaft erhalten bleibt“, bilanziert Sandmann.

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