Ludwigshafen FWG will Freibad an Fernwärme anschließen

Das Freibad am Willersinnweiher wurde im vergangenen Jahrzehnt für rund zehn Millionen Euro saniert.
Das Freibad am Willersinnweiher wurde im vergangenen Jahrzehnt für rund zehn Millionen Euro saniert.

Die FWG-Fraktion im Ludwigshafener Stadtrat plädiert dafür, das Freibad am Willersinnweiher ans Fernwärmenetz anzuschließen. Es sei seitens der Verwaltung vorbildlich vorgearbeitet worden, und die gelieferten Zahlen seien sehr vielversprechend, berichtet Fraktionschef Rainer Metz. Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung zeige sich, dass nach Aussage der Technischen Werke (TWL) mit dem Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadt im Berechnungszeitraum bis zum Jahr 2040 Kosten in Höhe von rund 550.000 Euro eingespart werden könnten. Der ökologische Vorteil liege in der Einsparung von rund 200.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Dies werde die Klimabilanz der Stadt Ludwigshafen verbessern. Mit dem Müllheizkraftwerk der GML ergebe sich zusätzlich ein Synergieeffekt. Der Wärmeüberschuss des Kraftwerks in den Sommermonaten müsste laut FWG nicht mittels Rückkühlanlagen abgebaut werden, sondern könnte Sommerwärmekunden verbilligt angeboten werden. Die CO2-Emission der Fernwärme des GML-Kraftwerks liege deutlich unter der CO2-Emission von Erdgas, dem derzeitigen Energieträger des Freibads. „Mit Blick auf die immensen Kostensteigerungen bei Bauprojekten erscheint uns eine zügige Umsetzung dringlich“, fordert Metz.

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