Ludwigshafen Fussball: Vom Aufstieg ist derzeit keine Rede

LUDWIGSHAFEN. In der Fußball-B-Klasse Rhein-Pfalz Süd erwartet der Ludwigshafener SC II morgen, 15 Uhr, den ASV Fußgönheim II. Diese Teams gehören zu dem Trio, das bisher zweimal gewonnen hat. Aufstiegsambitionen hat aber keiner.
„Im Vorjahr waren wir Sechster, jetzt ist unser Ziel ein Platz unter den ersten Fünf“, nennt LSC-Teammanager Hendrik-Arne Zander die Vorgaben. Ein Plus der Hochfelder ist die geringe Fluktuation im Kader. Viele spielen schon seit Jahren für den Klub. Trainer Markus Vanselow arbeitet daran, das Spiel nach vorne zu verbessern. „Insgesamt sind wir sehr offensiv ausgerichtet, müssten aber unsere Chancen besser nutzen“, fordert Zander. Doch da ist Abhilfe in Sicht. Torjäger Manuel Just, im Vorjahr wegen eines Kreuzbandrisses fast komplett ausgefallen, ist wieder fit. Sein Comeback hätte kaum besser sein können. Zum 4:2-Sieg bei Grün-Weiß steuerte er einen Doppelpack bei. Spielmacher Nico Laudenbach, ebenfalls lange wegen eines Kreuzbandrisses auf Eis, findet langsam wieder zur Form. In den beiden ersten Partien gelang ihm als Joker jeweils ein Treffer. „In der vergangenen Spielzeit haben wir von einer guten Vorrunde profitiert. Das soll sich wiederholen“, hofft Zander. In Fußgönheim heißt der neue Trainer Christian Bürcky, der das Amt zusammen mit Martin Bertram ausübt. Beide kamen von Phönix Schifferstadt, wo sie in der Jugendarbeit tätig waren. „Wir wollen eine Mannschaft formen, die einen gesicherten Mittelfeldplatz erreicht. Langfristig sollte aber die A-Klasse unser Ziel sein“, sagt Bürcky. Derzeit sei das Team noch in der Findungsphase. Als Prunkstück bezeichnet der Coach die neue Innenverteidigung mit Routinier Simon Liebchen (32) und dem erst 18 Jahre alten Nico Lüdtke. „Martin und ich legen auf Disziplin größten Wert. Es soll ein anderer Geist in der Mannschaft herrschen und mehr Zug drin sein“, sagt Bürcky. Die Mannschaft soll den Ball laufen lassen und das Kombinationsspiel pflegen. Einzelaktionen sind beim in Maxdorf wohnenden Trainer verpönt. Bürcky ist Torwart, will nur in Notfällen spielen. (thl)