Ludwigshafen Fussball: Fußgönheim misslingt Start in Rückserie

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FUSSGÖNHEIM (thl). Fußball-Verbandsligist ASV Fußgönheim hat ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel mit wenigen Chancen auf beiden Seiten gegen den FV Dudenhofen 0:1 (0:0) verloren. Das einzige Tor erzielte Marius Wittemann (78.).

Fußgönheims Trainer Jan Kamuf rief seine Spieler nach der Partie am Mittelkreis zusammen, um moralische Aufbauarbeit zu leisten. Er tröstete seine Jungs und schickte sie mit aufmunternden Worten in die Kabine. Eine Niederlage habe seine Mannschaft nicht verdient gehabt. „Dudenhofen hat in der zweiten Hälfte eine Möglichkeit herausgespielt und erzielt prompt das Tor. Uns hat das Quäntchen Glück gefehlt“, sagte der junge Coach. Wenn Kamuf betont, dass die Niederlage unglücklich gewesen sei, dann muss man dem entgegenhalten, dass die Fußgönheimer auch keinen Sieg verdient gehabt hätten. Es war ein typisches 0:0-Spiel, in dem früh klar war, dass – wenn überhaupt – wohl nur eine Standardsituation zu einem Treffer führend würde. Und so kam es schließlich auch. Beide Mannschaften waren vor des Gegners Tor extrem harmlos - was das Chancenverhältnis von 3:3 belegt. „In der zweiten Halbzeit hatten wir die größeren Spielanteile, aber kaum Chancen. Spielerisch hat es heute gefehlt“, gab Fisnik Myftari zu. Der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler agierte als alleiniger „Sechser“ und löste seine taktische Aufgabe prima, auch wenn er ein paar Fehlpässe einstreute. Aber wer hat das an diesem Tag nicht getan. Phasenweise wechselte der Ballbesitz innerhalb weniger Sekunden mehrfach. Jede Mannschaft lebte von den Fehlern der anderen. „Man hat beiden Mannschaften die lange Wettkampfpause angemerkt. Wir waren zwar am Drücker, aber nur bei ruhenden Bällen gefährlich. Aus dem Spiel heraus waren wir nicht zwingend“, erkannte Benjamin Bischoff. Der 25-jährige Innenverteidiger musste kurz vor Schluss wegen Leistenproblemen passen. Das Offensivspiel der Fußgönheimer war oft zu unpräzise, vielen Aktionen ging die Klarheit ab und manches war eher zufällig. Mitunter – vor allem in der ersten Halbzeit dieser extrem kampfbetonten Partie – wurde auch das Risiko gescheut, der Ball aus dem Mittelfeld lieber zurück in die Viererkette als nach vorne gespielt. Kamuf pickte sich das Positive heraus. „Die Einstellung hat gestimmt, die Abstände zwischen den Reihen waren gut. Die Mannschaft lebt. In solchen Spielen entscheiden Kleinigkeiten“, verdeutlichte der Übungsleiter. Kamuf hatte mutig A-Junior Alexander Werner in die Startformation befördert, dafür gestandene Stammkräfte auf die Bank gesetzt. „Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn deutlich mehr verlangt wird als bei den A-Junioren“, sagte Werner. Der Youngster, der im November 18 Jahre alt wurde, gehört ab sofort zum Kader. Sein Debüt war ordentlich. Bei Kamuf, der die Jungen fördert, wird Werner zweifellos weitere Chancen erhalten. So spielten sie ASV Fußgönheim: Knödler - Stiller, Bischoff (85. Hill), Matios, Braun - Myftari - Werner (69. Takpara), Euler, Roth, Esslinger (55. Kesselring) - Sanli.

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