Ludwigshafen FUSSBALL: ASV Fußgönheim am Sonntag in Gonsenheim

Kevin Knödler
Kevin Knödler

«FUSSGÖNHEIM.»Der mit vier Punkten aus drei Partien in die Saison gestartet Fußball-Verbandsligist ASV Fußgönheim steht vor einer schweren Aufgabe. Morgen, 15 Uhr, gastiert das Team beim ambitionierten Oberliga-Absteiger SV Gonsenheim.

Beim ASV ist die Stimmung derzeit prächtig. Das Team hat in einem mitreißenden Spiel gegen Aufsteiger TSV Gau-Odernheim überzeugt und hätte mehr als nur den einen Punkt verdient gehabt. „Das war eine super Leistung, auch taktisch haben wir diszipliniert agiert. Daran müssen wir anknüpfen“, fordert Torwarttrainer Kevin Knödler. Der 42-Jährige vertritt erneut Chefcoach Fisnik Myftari, der noch in den Flitterwochen ist, aber nächste Woche die Trainingsleitung wieder übernehmen wird. Bemerkenswert sind die hohe Attraktivität des Umschaltspiels, die gute körperliche Fitness und das hohe Tempo, das die Mannschaft gegen Gau-Odernheim anschlug. „Das Team ist topfit und hat eine gute Grundkondition. Das zeigt, welch überragenden Job Fisnik in der Vorbereitung gemacht hat“, lobt Knödler den Kollegen. Hinzu kommt eine gute Einstellung. So haben Jan Gutermann, der zuletzt zweimal nicht in der Startformation stand, und Steffen Euler, der nach seinem Urlaub noch Rückstände aufzuarbeiten hat, freiwillig in der zweiten Garnitur gespielt, die am Dienstag ihr Kreispokalspiel beim SV Weisenheim II 4:1 gewonnen hat. Beim langjährigen Oberligisten SV Gonsenheim, der mit sieben Punkten gestartet und Tabellendritter ist, wird sich zeigen, ob Fußgönheim die Leistung, die von einer hohen Ballsicherheit gekennzeichnet war, wiederholen kann. „Wir üben das Passspiel unter Gegnerdruck ständig. Wir können uns aber noch steigern“, ist Knödler sicher. Er kann wieder mit dem angeschlagenen Linksverteidiger Alexander Werner planen, aber nicht mehr mit David Steckbauer. Der 25-jährige Flügelstürmer hat sich kurz vor Transferschluss dem Ligarivalen FC Speyer 09 angeschlossen.

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