Fussball
Fußgönheim rettet noch einen Punkt in Steinbach
Auch wenn der erhoffte Dreier letztlich nicht heraussprang, zeigte sich Christoph Heinrich nach dem 3:3 (3:2) seiner Mannschaft nicht unzufrieden. Der Cheftrainer des TuS Steinbach sagte nach der Partie: „Ich bin mit dem Ergebnis natürlich nicht ganz zufrieden. Aber was ich sehr gut gefunden habe war, dass die Mannschaft nach der schlimmen und deutlichen 1:9-Niederlage in Marienborn am vergangenen Wochenende diesmal eine Reaktion gezeigt hat. Die Einstellung der Jungs hat mir sehr gut gefallen.“
Das schlechte Wetter sorgte am Sonntagnachmittag eher für eine kleinere Kulisse auf dem Steinbacher Sportplatz. Offiziell kamen nur 62 Besucher zu der Partie zweier Mannschaften, die weiter auf einem Abstiegsplatz in der Verbandsligatabelle stehen. Doch in der ersten Halbzeit wurde dem kleinen Publikum ganz viel geboten.
Fünf Tore vor der Pause
Die Steinbacher machten gleich Druck und es entwickelte sich auf dem Rasenplatz ein sehr interessantes Fußballspiel. Bereits in der achten Minute gab es Strafstoß für die Platzherren. Hendrik Schwab, der Kapitän der Steinbacher schnappte sich den Ball und trat an. Kurz danach zappelte das Spielgerät im Tornetz der Fußgönheimer. Der TuS führte mit 1:0. Ein optimaler Start für das Heimteam.
Doch der ASV Fußgönheim konterte. Die Ludwigshafener, die nach schwachem Saisonstart zuletzt groß aufspielten und selbstbewusst an den Donnersberg gekommen waren, schlugen zwölf Minuten nach dem Steinbacher 1:0 zurück. Martin Amoako nutzte einen Moment der Unaufmerksamkeit der TuS-Defensive und erzielte das 1:1 (20.). Doch die Steinbacher waren nur kurz geschockt. Erneut Schwab gelang diesmal aus dem Spiel heraus das 2:1 (23.) für den TuS. Und in diesem Tempo ging es weiter. Wieder war es Amoako, der den Fußgönheimer Ausgleich erzielte – 2:2 (38.). Noch vor der Pause gelang Steinbach aber die erneute Führung: Torjäger Danny Schulz setzte sich durch und traf zum 3:2 (41.), das zugleich der Halbzeitstand war.
Haxhija trifft noch zum 3:3
Nach dem Seitenwechsel drängten die Steinbacher dann auf die Entscheidung. Und die Chancen auf das vierte Tore waren da. „Leider haben wir es nicht geschafft, unsere klaren Tormöglichkeiten in der zweiten Spielhälfte zu nutzen“, befand TuS-Coach Heinrich später. So kam es schließlich so, wie es dann des Öfteren kommt: Die Fußgönheimer glichen noch einmal aus. Meridon Haxhija markierte das 3:3 (84.) für den ASV, der letztlich etwas glücklich einen Zähler mit nach Hause nahm.
Der Steinbacher Cheftrainer sprach vor allem wegen der vergebenen Chancen in Durchgang zwei von „verlorenen zwei Punkten“. Doch sein Fazit im Großen und Ganzen fiel nicht negativ aus: „Das war ein ganz anderer Auftritt als noch gegen Marienborn. Leider stimmte nur das Ergebnis nicht“, sagte Heinrich. Fußgönheims Trainer Fisnik Myftari sprach von „einer gerechten Punkteteilung“ und war nach dem Spielverlauf mit dem Unentschieden ebenfalls nicht unzufrieden.