Fussball
Fußgönheim kassiert Heimniederlage
„Es war ein hart erkämpfter Sieg“, freute sich TuS-Coach Dennie Reh über drei wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg. Die Mannschaft des Spielertrainers kam besser in die Partie, hatte mehr vom Spiel und einige gute Chancen. Doch Enrico Wolf, der früh für den verletzten Lukas Kallenbach in die Partie gekommen war, scheiterte ebenso wie Teamkollege Sven Vogelgesang (30.).
Fünf Minuten später zeigte Spielertrainer Dennie Reh vom Elfmeterpunkt, wie es geht und traf zur Gästeführung. Vorangegangen war ein Fehler von Hakan Yildiz im ASV-Trikot. Der bekam den Ball nicht unter Kontrolle und foulte anschließend Enrico Wolf. „Der Elfmeter war für mich absolut unberechtigt“, ärgerte sich ASV-Coach Philipp Stiller über die Entscheidung.
ASV nach Platzverweis stärker, aber ohne Glück
Doch schon nach der Pause wendete sich das Blatt scheinbar zugunsten der Hausherren, nachdem Lukas Krieg nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz flog. Der ASV erkämpfte sich ein sichtbares Übergewicht, erspielte sich Chance um Chance, doch am Ende fehlte der letzte Pass oder der Mut zum Abschluss.
Lediglich Linksverteidiger Nico Najda, der nach seiner Rückkehr ein tolles Spiel machte, versuchte es mal aus der Distanz und zwang Gästekeeper Artur Dos Santos zu einer Parade (76.). „Diesen Eigensinn benötigen weitere Spieler bei Abschlüssen“, haderte Stiller nach der Partie. „Wir sind vor dem Tor nicht zielstrebig, nicht selbstbewusst genug“, monierte er.
Nur zwei Minuten zuvor scheiterte schon der eingewechselte Ismail Mendil mit seinem Abschluss. „Ich denke, dass wir das Spiel nicht verlieren müssen. Die Jungs haben sich einen Punkt verdient gehabt“, resümierte Stiller. Doch am Ende fehlte das Selbstvertrauen und die Genauigkeit im Abschluss, um etwas Zählbares in Fußgönheim zu behalten. So blieb es beim 0:1 und einer weiteren Niederlage für den ASV.
TuS beklagt zwei weitere Verletzte
Das freute natürlich den Gäste-Trainer. „Die Mannschaft hat alles reingehauen. Ein riesiges Kompliment an mein Team“, sagte Reh nach Spielschluss. Doch diese drei Punkte wurden teuer erkämpft. Nicht nur Lukas Kallenbach, auch Marco Kiefaber konnte nicht durchspielen. „Es tut auf jeden Fall weh. Der Kader wird immer dünner“, sagte Reh, der hofft, dass die beiden Stammspieler am kommenden Wochenende wieder zur Verfügung stehen.
Sein Gegenüber Philipp Stiller schaut auch schon voraus. Denn etwas Positives hatte die Begegnung auch für die Gastgeber. Beim ASV gaben Nico Najda und Roman Uhr nach Verletzungspausen ihr Comeback. „Mit ihnen wollen wir noch bis zur Rückrunde Punkte sammeln“, hofft der Coach des ASV.