Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Was Florian Schneider für den ASV Maxdorf so wertvoll macht

Den Maxdorfer Abwehrspieler Florian Schneider (im Hintergrund) zeichnen Zweikampf- und Willensstärke aus.
Den Maxdorfer Abwehrspieler Florian Schneider (im Hintergrund) zeichnen Zweikampf- und Willensstärke aus.

MAXDORF. Nach dem 1:1 zum Auftakt bei Aufsteiger FV Freinsheim erwartet Fußball-Bezirksligist ASV Maxdorf im ersten Heimspiel am Sonntag, 16.15 Uhr, den Ludwigshafener SC zum Nachbarschaftsduell. Der ist ebenfalls mit einer Punkteteilung in die neue Saison gestartet.

Wer sich die Aufstellung des ASV vom vergangenen Sonntag anschaut, der wird in der Startformation einen Spieler vermisst haben, der in der vergangenen Serie ein wahrer Dauerbrenner war: Florian Schneider. Nur Rick Martsfeld hat in der Runde 2019/20 mehr Partien bestritten, als der Außenverteidiger. „Ich habe nur das Heimspiel gegen Mutterstadt verpasst. Da war ich krank“, erinnert sich Schneider. In allen anderen 18 Partien war er dabei. Mehr noch, er stand immer in der Startformation. In Freinsheim reichte es indes nur für einen Zwei-Minuten-Kurzeinsatz, bei dem er mithelfen sollte, in Unterzahl das 1:1 über die Zeit zu bringen.

Die Erklärung liefert der 29-jährige Abwehrspieler: „Eine Sehnenentzündung hat mich ausgebremst, ich bin noch nicht bei 100 Prozent. Physisch fehlt mir noch ein bisschen, und am Sonntag falle ich aus“, erklärt Schneider. Trainer Stephan Mehlem nennt zudem taktische Gründe dafür, den zuverlässigen und willensstarken Verteidiger erst einmal draußen zu lassen: „Freinsheim hat flinke Außen, denen wir mit Kai Reinholz und Manuel Schieß zwei ebenfalls schnelle Spieler entgegengestellt haben.“ Defensivspieler Schneider sei wieder eine feste Größe, wenn er gesund ist. Mehlem lobt vor allem dessen Einstellung: „Florian ist sehr zweikampfstark, kniet sich richtig rein und kann sich in eine Aufgabe verbeißen.“

Am liebsten Außenverteidiger

Der Anlagenmechaniker, der sich zum Industriemeister weiterbildet, spielt in der vierten Saison beim ASV. „Ich bin nach dem Landesliga-Abstieg gekommen. Mir gefällt es hier sehr gut. Kameradschaft und Zusammenhalt sind groß und auch zu den beiden Trainern habe ich einen guten Draht“, verdeutlicht Schneider. Der Defensivspezialist war vom TuS Dirmstein gekommen, der sein Heimatverein ist und den er in der Jugend nur zu einem kurzen Abstecher beim VfR Grünstadt verlassen hatte.

„Außenverteidiger ist meine Lieblingsposition, die ich seit vielen Jahren bekleide“, informiert Schneider. Er ist auch als Mensch in Maxdorf hoch angesehen. „Florian ist ein Supertyp, einer, der umgänglich und für jeden Scherz zu haben ist. Er ist für das Mannschaftsgefüge ein enorm wichtiger Spieler“, betont Mehlem. Wenn das Team gegen den LSC so leidenschaftlich kämpfe wie in Freinsheim, ist dem Coach nicht bange.

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