Ludwigshafen
Fußball: Warum Ediz Sari neuer Trainer beim ASV Fußgönheim wird
Sari hatte Phönix schon vor Monaten mitgeteilt, dass er die Schifferstadter zum Saisonende verlassen wird. „Seit September gab es viele Anfragen. Beim ASV hat es gefunkt. Das ist ein Verein mit Perspektive, Tradition, einer schönen Anlage und einer Mannschaft, die mindestens Landes-, vielleicht auch Verbandsliga spielt. Das alles hat mich gereizt“, erläutert der Trainer seine Zusage. Er freue sich auf die Aufgabe. Am Samstag wird er der Mannschaft vorgestellt. Ob ihm Akteure von seinem bisherigen Klub folgen werden, vermochte Sari noch nicht zu sagen. „Zuerst werden wir mit den Spielern des aktuellen Kaders reden“, sagt der Coach. Klar ist lediglich, dass Pietro Berrafato (33) wie in Schifferstadt auch beim ASV spielender Co-Trainer Saris wird. Ziel sei, beim ASV längerfristig etwas aufzubauen.
Etat ist für neue Saison gedeckt
Das deckt sich mit der Ansicht von Vereinschef Jürgen Keil. „Ediz Sari steht für Qualität und leistungsorientiertes Denken. Er ist ein fußballverrückter Trainer, der mit dem TDSV Mutterstadt und Phönix Schifferstadt erfolgreich gearbeitet hat“, betont der Vorsitzende. Sari sei impulsiv und emotional, was er beim ASV auch sein soll. Nach Keils Angaben sei der Etat für die Saison 2020/21 bereits jetzt gedeckt.
Vorgänger Schröck macht sich für Sari stark
Schröck hatte die Verpflichtung Saris in die Wege geleitet. „Wenn ein Mann mit diesem Netzwerk auf dem Markt ist und wir die Konstellation Fußgönheim und Sari als Zukunftsmodell für den ASV sehen, dann müssen wir handeln“, erklärt Schröck. Es sei auch eine strategische Entscheidung gewesen. Der bisherige Coach hatte sich neben dem Traineramt um viele strukturelle Dinge, beispielsweise um Sponsoren, gekümmert. Dazu hat er aus dem Nichts eine neue Mannschaft aus dem Boden gestampft. „Auf Dauer ist das zu arbeitsintensiv“, verdeutlicht Schröck, der mit dem Team den Ligaverbleib realisieren will. Er wolle dem künftigen Trainer den Einstieg in Fußgönheim erleichtern und werde unterstützend tätig sein. „Ich habe hier einiges bewegt und befürworte die Entwicklung“, ergänzt Schröck.