LUDWIGSHAFEN RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball: Südwest im Derby gegen Ruchheim

Frank Wieschalla
Frank Wieschalla

In der Fußball-Landesliga Ost, Gruppe Süd, kommt es am Samstag, 16 Uhr, zum Derby zwischen dem SV Südwest Ludwigshafen und dem SV Ruchheim. Es ist das erste Duell zweier Ludwigshafener Mannschaften in dieser Spielklasse seit der Saison 2003/04.

Aufsteiger SV Südwest hat eine zweiwöchige Spielpause hinter sich, weil eine Partie ausfiel und das Team danach spielfrei war. „Diese Pause hat uns gutgetan, weil sich unsere angeschlagenen Akteure auskurieren konnten. Der Nachteil ist allerdings, dass Spielpraxis und Rhythmus verloren gegangen sind“, erklärt Südwest-Coach Frank Wieschalla.

Der Trainer hat in den bisherigen drei Partien eine Schwäche bei gegnerischen Standards erkannt. „Gegen Offenbach haben wir jeweils nach Eckbällen zweimal dasselbe Gegentor bekommen“, bemängelt Wieschalla. Deshalb habe er die Staffelung bei ruhenden Bällen verändert.

Dünner Kader

In der Landesliga werde schneller und körperlicher gespielt. Außerdem würden Fehler konsequenter ausgenutzt, weil die Qualität der Spieler deutlich höher sei, hat der Coach erkannt. Ein großes Problem ist der dünne Kader, was dazu geführt hat, dass der bald 45 Jahre alte Wieschalla sich einmal einwechseln musste und ein weiteres Mal auf der Bank saß.

„In der Winterpause wollen wir die Basis verbreitern. Das Glück, wie in der vergangenen Runde keine Verletzten zu haben, hat man nicht immer“, betont der Trainer.

In Ruchheim herrscht Erleichterung nach dem ersten Saisonsieg. „Mit dem 1:0 gegen den bisherigen Tabellenführer Offenbach hat die Mannschaft endlich mal die Früchte für ihren hohen Aufwand geerntet“, freut sich Trainer Tobias Ehrenberg.

Erstklassige Analyse

Einen großen Anteil schreibt der Coach Stefano De Simone zu, der beim SVR für die Gegnerbeobachtung zuständig ist und eine erstklassige Analyse zu den Stärken und Schwächen abgeliefert habe. „Dieser Sieg ist auch für den Kopf sehr wichtig“, ist Ehrenberg überzeugt.

Zur guten Stimmung trägt bei, dass eine Reihe länger verletzt ausgefallener Spieler wie Benedikt Thiel, Patrick Hauptmann und David Vogt wieder dabei sind.

Das Trio wurde gegen Offenbach eingewechselt und feierte jeweils Saisonpremiere. Damit hat Ruchheimer in allen Mannschaftsteilen mehr Alternativen. „Die drei sind zwar wieder dabei, können aber nach langer Pause noch nicht bei 100 Prozent sein. Wir müssen sie behutsam einbauen“, meint der Trainer.

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