Ludwigshafen Forscher in der Kita

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«Maxdorf.» Die Wiesenhüpfer sind nun auch kleine Laborratten. Am Samstag hat der evangelische Kindergarten in Maxdorf von der BASF ein Zertifikat verliehen bekommen, denn die Vorschulkinder haben mit Auszubildenden des Unternehmens fleißig geforscht. Was sie im Workshop „Mit Neugier und Pipette“ alles gelernt haben, zeigten sie Eltern, Verwandten und Bekannten beim Forscherfest

Im vergangenen Jahr hat sich die Kita für den Workshop „Mit Neugier und Pipette“ beworben, schon bald kamen die ersten Forscher-Kisten mit dem Material, dann die Auszubildenden des Unternehmens – alle vier bis fünf Wochen immer einen ganzen Tag lang. Im eigens dafür eingerichteten Forscherlabor wurde dann gesiebt, gemörsert, pipettiert und vermischt. Und das nicht nur mit den Vorschulkindern: Auch die anderen Kids konnten experimentieren, sogar die ganz Kleinen und beeinträchtigten. In jedem Gruppenraum ist nun eine kleine Forscherstation aufgebaut – und wird rege genutzt, erzählt Erzieherin Melanie Stumpf: „Ich war erstaunt, wie schnell die Kinder das Gelernte auch in anderen Bereichen umsetzen wollten.“ So mussten die Kids unbedingt mal ausprobieren, wie man das Fruchtfleisch aus dem Orangensaft bekommt. Die Intention des Projekts scheint gelungen: den Forschertrieb und die Lust am Experimentieren schon bei den Kleinsten zu wecken. Das Forscherfest am Samstag war auch der Abschluss. Und weil es den Kindern so viel Spaß gemacht hat, hatten sie Geschenke für die Azubis: Eine selbst bedruckte Schürze und ein Fotoalbum über die Forscherzeit. Die Kita wiederum erhielt von der BASF ein Zertifikat für die Teilnahme. Das Ende der Workshops bedeutet aber nicht, dass das Forscherlabor in der Kita geschlossen wird. „Die Erzieherinnen können weiter an Workshops teilnehmen“, erzählt Stumpf. Und: Das Chemie-Unternehmen werde weiterhin Material zum Experimentieren schicken – für die nächste Generation kleiner Forscher.

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