Ludwigshafen Für frisierwilliges Haar

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In der kalten Jahreszeit brauchen Haare eine besondere Pflege. Das häufigste Problem ist Trockenheit durch Heizungsluft. Friseurmeister Ralf Nusskern aus Dannstadt-Schauernheim gibt Tipps für eine langfristige, nachhaltige Pflege und berichtet über aktuelle Frisurentrends.

Friseurmeister Ralf Nusskern und sein Team bieten den Kunden als Dienstleistung einen Pflegeservice an, der sich von der herkömmlichen Pflege und Mitteln unterscheide. Ebenso wichtig sei auch das geschulte Personal, das sich weiterbilde, um den Kunden fachkundig beraten zu können. „Am Anfang stehen eine differenzierte Analyse der Haarstruktur und eine Beratung“, sagt Nusskern. Dabei gehe es auch darum, wie der Kunde mit seinem Haar umgeht und ob er häufig einen Fön oder ein Glätteisen benutzt. Diese Hitzebeanspruchung werde natürlich auch bei der Auswahl der Pflege berücksichtigt. Auf Grundlage der Analyse werden dann mehrere Produkte individuell nach den Bedürfnissen und Wünschen des Kunden zusammengestellt. Anschließend werde das Pflegeprodukt in die Haare eingearbeitet. Das Ergebnis dieser intensiven Behandlung sei ein Pflegegefühl, das bis zu zehn Haarwäschen anhalte. „Man hat viel länger davon als bei der herkömmlichen Pflege.“ Wer eine noch nachhaltigere Pflege wünscht, dem empfiehlt Nusskern eine Behandlung, bei der unter Wärmeeinwirkung Keratin ins Haar eingearbeitet wird. „Das dauert zwischen zwei und drei Stunden, hält aber auch vier bis fünf Monate lang und macht das Haar frisierwilliger.“ Insbesondere bei starken Naturlocken oder auch bei glattem Haar, die intensive Pflege brauchen, empfiehlt er diese Spezialbehandlung. Moderne Pflege sei die Grundlage für schicke Frisuren: „Gepflegte, glänzende Haare sind die Basis, damit man Trends umsetzen kann“, sagt Nusskern. „Zurzeit liegen tolle, graue Haar bei Damen und Herren im Trend, und bei jüngeren Frauen geht der Trend sogar zu weißen Haaren.“ Demgegenüber würden sich jedoch auch Rot-Töne und Rot-Braun-Töne halten, die Glanz und Sättigung ins Haar bringen. Das Wichtigste bei diesen Trends: „Es muss natürlich aussehen.“ Veränderungen gebe es auch bei den Schnitten. „Bei den Damen ist der Long-Bob modern, der fast schulterlang getragen wird“, berichtet der Friseurmeister. Bei den Herren seien die Schnitte von den 1920er- und 1930er-Jahren mit fließenden Haaren und Nasseffekten inspiriert. (mmö)

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