Ludwigshafen Entwarnung nach Bombenfund in der Bayreuther Straße

Der Fundort der Bombe lag in der Nähe der Asylunterkünfte.
Der Fundort der Bombe lag in der Nähe der Asylunterkünfte.

Eine 250-Kilo-Bombe ist am Montagnachmittag im Bereich der Bayreuther Straße in Ludwigshafen-West gefunden worden. Anwohner kommen um eine Evakuierung herum.

Untersuchungen des Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg ergaben, dass die Bombe keinen Zünder hatte und eine Evakuierung für eine Entschärfung nicht notwendig ist, wie Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (parteilos) am Abend mitteilte. Der alarmierte Kampfmittelräumdienst könne den Sprengkörper einfach abtransportieren.

Bereits an Evakuierung gedacht

Die britische Bombe war bei Bauarbeiten für ein Regenrückhaltebecken an der Rückseite des Hauptfriedhofs entdeckt worden. Sofort nach dem Fund wurde der Kampfmittelräumdienst verständigt, der am frühen Abend in Ludwigshafen eintraf.

Die Bombe hat keinen Zünder.
Die Bombe hat keinen Zünder.

Die Experten des Kampfmittelräumdienstes nahmen den über 80 Jahre alten Sprengkörper in Augenschein und gaben dann Entwarnung. Zuvor waren verschiedene Szenarien durchgespielt worden, die sich auch mit einer Evakuierung der angrenzenden Wohnblöcke und Flüchtlingsunterkünfte in der Bayreuther Straße beschäftigten.

OB Steinruck und Sozialdezernentin Beate Steeg (SPD) hatten nach dem Fund eine laufende Stadtratssitzung verlassen, um einen Krisenstab zu koordinieren. Steinruck zeigte sich am Abend erleichtert: „Es ist keine Evakuierung nötig. Das ist die beste Lösung.“

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