Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Entscheidende Spiele für die VTV Mundenheim

VTV-Kapitän Timo Naas sieht sein Team mit dem kommenden Gegner Pohlheim auf Augenhöhe.
VTV-Kapitän Timo Naas sieht sein Team mit dem kommenden Gegner Pohlheim auf Augenhöhe.

Gleich zum Saisonbeginn in der Dritten Liga stehen die VTV Mundenheim vor entscheidenden Wochen. Der Aufsteiger muss vor allem vor eigenem Publikum die nötigen Zähler für den Klassenverbleib holen.

Durch ein getauschtes Heimrecht stehen die VTV Mundenheim nun vor einer Serie von vier Heimspielen. Den Auftakt macht am Samstag, 19.30 Uhr, die Partie gegen Mit-Aufsteiger HSG Pohlheim im Schulzentrum Mundenheim. Rund fünfeinhalb Jahre liegt das letzte Drittligaheimspiel der Mundenheimer zurück. Für die Rückkehr in der Hornissen-Arena haben sich die VTV einiges vorgenommen. „Wir sind beide Aufsteiger und es ist ein Heimspiel. Es ist klar, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen“, stellte Mannschaftskapitän Timo Naas klar. Er hofft dabei auf eine volle Halle und entsprechende Unterstützung von den Rängen.

Denn trotz der Auftaktniederlage beim TuS Ferndorf sei der Saisonbeginn nicht völlig missraten. In der ersten Halbzeit konnten die Mundenheimer dem Zweitligaabsteiger über weite Strecken Paroli bieten, mussten um drei Spieler dezimiert erst im Verlauf der zweiten Hälfte abreißen lassen. „Da war von uns schon viel Gutes dabei, aber wir haben noch nicht an unserem Maximum gespielt“, bilanzierte Naas. „Wir haben hinten ein paar Fehler zu viel gemacht und waren vorne in der Chancenverwertung nicht konsequent genug“, fasste er die Leistung zusammen, relativierte aber auch: „Ferndorf hat natürlich eine ganz andere Qualität.“

Dominant gegen Pohlheim auftreten

Mit der HSG Pohlheim sieht er seine Mannschaft aber auf Augenhöhe. „Wir wollen dominant sein und von Anfang an klarmachen, dass es schwer wird, bei uns etwas zu holen“, gibt der Kapitän die Marschrichtung vor. Immerhin sei es das erste „richtige“ Spiel des Aufsteigers. „Ferndorf war aus unserer Sicht nur ein Bonusspiel.“ Natürlich hätten sich die VTV auch dort über einen Punktgewinn gefreut, aber echte Siegchancen habe man sich beim Ligafavoriten nicht ausgerechnet, räumte der 27-Jährige ein. „Die schlagbaren Mannschaften kommen erst jetzt.“ Und dazu zählen für Naas praktisch alle Gegner außer Ferndorf. „Wir haben in der Vorbereitung häufiger gegen Drittligisten gespielt und dabei gesehen, dass etwas gehen kann.“ Genau dafür sei man schließlich aufgestiegen. „Dritte Liga ist einfach cool, weil jedes Spiel an jedem Wochenende eng ist. Dieses Gefühl gibt es in der Oberliga während der Saison höchstens fünf oder sechs Mal.“ Genau darauf habe man sich schon im vergangenen Jahr vorbereitet. „Damit wir das ganze Spiel über volles Tempo gehen können.“

Das wird auch gegen Pohlheim nötig sein. Die HSG ist mit einer Heimniederlage gegen Saarlouis in die Saison gestartet und steht nun ebenfalls bereits unter Zugzwang. Immerhin: Bastian Schleidweiler und Tim Schmieder, die in Ferndorf noch per Platzverweis vom Feld mussten, sind ebenso wieder mit dabei, wie Max Schneider, der beim Auswärtsspiel unglücklich auf dem Knie gelandet war und im zweiten Durchgang ebenfalls pausiert hatte. Einziger Ausfall bei den VTV ist Luka Wilbrandt mit gebrochenem Nasenbein.

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