RADSPORT
Endlich grünes Licht für Mutterstadter Kerwe-Radrennen
„Das Rennen findet wie geplant am 28. August, dem Kerwe-Montag, ab 16 Uhr statt,“ sagt RSC-Geschäftsführer und Rennorganisator Joachim Speckmann, „alle Hemmnisse konnten in einem vertrauensvollen Gespräch mit dem geschäftsführenden Beamten Gunther Holzwarth aus dem Weg geräumt werden“.
Die behördlichen Auflagen des Landes können dennoch nicht missachtet werden - aber Verein und Gemeinde haben eine Vereinbarung getroffen, mit der sich diese Auflagen im gemeinsamen Schulterschluss lösen lassen. Es entstehen für beide Partner jedoch zusätzliche Kosten, die allerdings tragbar erscheinen. Speckmann: „Was uns als Verein derzeit noch ziemlich auf den Nägeln brennt, sind dringend notwendige finanzielle Hilfen in Form von Spenden durch die Mutterstadter Geschäftswelt. Sonst legen wir ganz schön drauf.“ Der Organisator hofft auf Spenden wie in den Vorjahren, „denn wie jeder weiß, haben wir bei dem Rennen keinerlei Einnahmen, aber erhebliche organisatorische Ausgaben“. Denn auch für den RSC Ludwigshafen seien die Fixkosten durch erhöhte Ausgaben deutlich gestiegen. Dass die Recycling GmbH Zeller voraussichtlich wieder als Hauptsponsor mit im Boot sitzt, erleichtert für den RSC Ludwigshafen die finanziellen Lasten.
Bedeutsamstes Radrennen der Pfalz
Das Mutterstadter Kerwe-Radrennen mit Start und Ziel an der „Neuen Pforte“ findet seit 1982 bereits zum 40. Mal statt. Es wurde damals von dem Mutterstadter Gerhard Koch, Gründungs- und Vorstandsmitglied des RSC-Vorläufervereins GFR Ludwigshafen, initiiert und entwickelte sich im Laufe der Zeit zum sportlich bedeutsamsten Radrennen der Pfalz. Auch in diesem Jahr findet das Rennen auf dem 1,2 Kilometer langen Rundkurs nicht als Kriterium mit mehreren Punktewertungen, sondern als Rundstreckenrennen statt: Wer in der letzten Runde als erster Fahrer die Ziellinie überquert, ist der Sieger. Es wird wieder zwei Rennen geben - für die C-Klasse und die Elitefahrer der KT/AB-Klasse.
Einer der Organisatoren wird am 28. August mit diesem Jubiläumsrennen seinen Abschied nehmen: Joachim Speckmann, der seit Jahren die Hauptlast der Organisation und der Finanzbeschaffung für das Kerwe-Radrennen trägt, will sich aus Altersgründen aus dem Geschehen zurückziehen.