Ludwigshafen Einwurf: Verfahren

Der Unmut der Anlieger ist zu verstehen: Wer lässt sich schon gerne 26 Garagen vor die Nase setzen, die noch nicht einmal für einen selbst sind? Auch wenn die Garagendächer begrünt werden und am Ende mehr Bäume als vorher im Innenhof stehen, überwiegen unterm Strich die negativen Seiten: mehr Autos, mehr Lärm, mehr Abgase. Der Versuch der BASF Wohnen und Bauen, im letzten Jahr ohne Information der Anwohner die Garagen zu bauen, ist bestenfalls als fragwürdig zu bewerten. Kein Wunder, dass die Mieter bekunden, kein Vertrauen mehr in die Wohnungsbaugesellschaft zu haben. In der verfahrenen Situation hilft eigentlich nur eines: BASF Wohnen und Bauen, die BASF als Eigentümerin des Parkplatzes Kekuléplatz und die Bewohner setzen sich an einen Tisch und entwickeln gemeinsam Lösungen für die Garagenfrage im Aschanti-Dorf.