Ludwigshafen Eine Mischung, die ankommt

Höhepunkt des Kellereifests war am Samstagabend der Auftritt von 10cc.

Geglücktes Comeback fürs Kellereifest: Nach einem Jahr Jubiläumspause haben am Wochenende rund 14.000 Gäste die Rückkehr der Verbindung von Wein und Musik an der Anilinstraße gefeiert. Höhepunkt: das umjubelte Konzert der Band 10cc am Samstag.

„Wir hatten sehr viele Anfragen nach dem Kellereifest“, erklärte der Leiter der BASF-Gastronomiebetriebe, Frank Stauder, warum es keine Frage war, dass es nach dem großen Jubiläumsfest im Vorjahr zwischen Bühne und Weindorf wieder für alle gemütlich wurde. „Es macht Spaß eine Veranstaltung zu organisieren, an der die Menschen so viel Freude haben“, erklärte er und verriet augenzwinkernd das größte Erfolgsrezept für ein gelungenes Fest: „Ein guter Draht nach oben und gutes, vor allem trockenes Wetter.“ Das hatten die BASF-Verantwortlichen in diesem Jahr. Und nicht nur das. Mit den Hitgaranten von der britischen Insel um Sänger Graham Gouldman trafen sie voll ins Geschmackszentrum der Besucher aller Altersklassen. 10cc gab die Zuneigung von der Bühne musikalisch zurück: „I don’t like Ludwigshafen. I love it“ – „Ich mag Ludwigshafen nicht. Ich liebe es“, sangen die Herren zur Melodie eines ihrer größten Hits „Dreadlock Holidays“. „Es ist klasse, was die BASF hier für Mitarbeiter und auch die Besucher aus der ganzen Region auf die Beine stellt. Das Fest ist toll und die Bands sind richtig gut“, lobte Besucher Michael Herkelrath aus Ludwigshafen. Er schloss dabei nicht nur die britischen Poprocker, sondern das gesamte Programm ein. Auch den Wettbewerb der Bands mit BASF-Beteiligung. Die hatten sich am Samstagnachmittag der Gunst von Gästen und vor allem der Fachjury um den Leiter der Mannheimer Popakademie, Professor Udo Dahmen, gestellt. Und da staunte auch Dahmen: „Schon die 20 Bands in der Vorauswahl hatten ein gutes Niveau. Hut ab davor, so etwas neben dem Beruf auf die Reihe zu bekommen“, lobte der Musikfachmann. Und am Ende waren sich alle einig: Die selbst ernannte „beste Weinfestband der Pfalz“ Fine R.I.P erhielt nicht nur den Preis der Jury und Plattenstudiostunden in der Popakademie, sondern auch den Publikumspreis, der mit einer Kellereiführung und – selbstverständlich – einer Weinprobe mindestens ebenso attraktiv dotiert war. Neben aller Musik kamen die anderen Genüsse natürlich nicht zu kurz. Im leicht vergrößerten Weindorf präsentierten die BASF-Partnerwinzer Christoph Hammel, Krebs, Karl Pfaffmann sowie Bergdolot-Reif & Nett das Beste, was die Keller aus der Pfalz und damit auch die BASF-Weinkellerei zu bieten haben. „BASF und Wein sind eng miteinander verbunden. Das zeigt sich nicht nur darin, dass wir einer der größten Weinhändler Deutschlands sind, sondern auch, dass gleich zwei ehemalige deutsche Weinköniginnen Mitarbeiterinnen des Weinkellers sind“, hatte Werkleiter Uwe Liebelt bereits zur Eröffnung erklärt. Und nicht nur die Zahl der Besucher gab ihm am Ende Recht. „Ein Besuch hier ist einfach Pflicht. Ich komme immer, wenn es mir möglich ist“, sagte etwa Klaus Harm aus Oggersheim. Sein Fazit: „Die Mischung stimmt hier einfach.“

Das Weindorf war am Wochenende stets gut gefüllt.
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