Ludwigshafen Echtes Jubiläum in der Blücherstaße

Kinderstapeln: Die Bremer Stadtmusikanten sind auf dem Jubiläumsfest der Kindertagesstätte ein Thema gewesen.
Kinderstapeln: Die Bremer Stadtmusikanten sind auf dem Jubiläumsfest der Kindertagesstätte ein Thema gewesen.

«Nord/Hemshof.» Die Kindertagesstätte (Kita) Blücherstraße wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Das haben Kinder, Erziehende und Eltern am Freitag mit kleinen Vorführungen, einem Kuchenbuffet und einem Spieleparcours gefeiert.

Die Erzieherinnen und Kita-Leiterin Sylvia Noll begrüßten die Gäste der kleinen Jubiläumsfeier vom Kletterhügel aus – und zwar in allen Sprachen, die in der Kita gesprochen werden. Dass hier Multikulti gelebt wird, zeigte sich spätestens beim gemeinsamen Tanz, dem türkischen Halay, den sich die Kinder gewünscht hatten. Die Erzieherinnen lieferten ein paar besondere und unterhaltsame Fakten, etwa dass in der Kita Blücherstraße in 25 Jahren 43 feste Mitarbeiter und vier Leitungen arbeiteten. Bei 700 Kindern feierte eine Erzieherin in den 25 Jahren insgesamt 36,5 Wochen lang Geburtstage und es gab 210.000 Mittagessen. 66 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren besuchen aktuell die Einrichtung, die in ein Wohnhaus integriert ist. 1990 schenkte die BASF der Stadt die Kita als Geschenk zur Feier des 125. Unternehmensjubiläums. Vergangene Woche ließ die BASF aber nur grüßen, es waren keine Vertreter des Unternehmens anwesend. Dafür kam Oberbürgermeisterin Eva Lohse (CDU), die die Kita auch im Namen von Jugenddezernentin Cornelia Reifenberg beglückwünschte. Außerdem lernten alle etwas über Jubiläen. „Es gibt echte und unechte Jubiläen. Echte sind die, die sich durch 25 teilen lassen“, erklärte Lohse. Auch wenn die Kinder so große Zahlen erst in der Schule lernen, war klar, dass die Kita ihr erstes echtes Jubiläum feiert. Bei der Vorführung der „Bremer Stadtmusikanten“ hatten dann wieder die Kinder das Sagen. Es wurde nur gezeigt, was ihnen besonders gefällt. Unter dem Motto „gemeinsam sind wir groß“ stapelten sie sich aufeinander und zeigten akrobatische Kunststücke. Außerdem hatten sie einen Rap über die Geschichte von Esel, Hund, Katze und Hahn getextet. Auch ein Haus mit den Dingen, die die Kinder gelernt haben, wurde enthüllt. Die Erstklässler bekamen anschließend ihre Schultüten überreicht und durften über die Rutsche ins „neue Leben“ starten. Nach dem offiziellen Teil ging es für die Kleinen an die Spielstationen. Dort wurde auf großer Leinwand gemalt oder im Sand nach Schätzen gebuddelt. An den Stationen wurden Augen, Nase und Mund, die drei Markenzeichen der Eingangstür, gesammelt. Wer seine Stempelkarte voll hatte, bekam ein Geschenk.

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