Ludwigshafen Drogen gegen Bühne eingetauscht

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„Ein Leben ohne Drogen macht Spaß.“ Für Biber wie mich ist das ganz selbstverständlich. Trotzdem probieren viele Jugendliche irgendwann Drogen aus, manche werden sogar süchtig danach. Die Anne-Frank-Realschule plus in West hat Schüler und Auszubildende deshalb jetzt über die Gefahren informiert.

Dazu hatte die Schule die Theatergruppe „RequiSiT“ zu einem Präventionstag in die Aula eingeladen. Prävention bedeutet Vorsorge. Ganz spontan und in kürzester Zeit haben die Theaterleute auf Zuruf aus dem Publikum einen Begriff auf der Bühne in Szene gesetzt. „Wir wissen nicht vorher, was wir spielen – jeder Auftritt ist sozusagen eine Premiere“, sagen die Schauspieler.

Stichworte zu Alltagssituationen, Gefühlen, Gegenständen und natürlich die Lust am Leben stellten sie pantomimisch dar. Das heißt, die Schauspieler erklärten diese Begriffe nur mit Gesten und durch den Ausdruck ihres Gesichts. Möglich wurde der Auftritt der Theatertruppe an der Schule, weil eine Krankenkasse und eine Versicherung dafür Geld zur Verfügung gestellt hatten.

Weil die Schauspieler sehr lustig anzusehen waren, kamen sie rasch mit dem jugendlichen Publikum ins Gespräch. Und hatten viel zu erzählen. Denn alle Schauspieler haben früher selbst schlechte Erfahrungen mit Drogen gesammelt. Jetzt sind sie froh, dass sie ihre Sucht überwunden haben. Anschließend standen Workshops auf dem Stundenplan. Darin sollten die Schüler über Drogen, Abhängigkeit und andere Suchtprobleme informiert werden. (evo)

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