Ludwigshafen Digitalisierung: JU fordert Stadt-App

Placeholder-Image

Die Junge Union (JU) fordert eine schnellere Digitalisierung der Stadtverwaltung. Außerdem sieht die CDU-Nachwuchsorganisation weitere Möglichkeiten für zeitgemäße Digitalangebote an die Bürger. Der Mängelmelder und die geplante Online-Übertragung von Stadtratssitzungen seien nur erste Schritte. Andere Kommunen seien weiter. Eine kommunale App, die alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung integriert, sei wünschenswert.

„Die Welt wird zunehmend von Online-Dienstleistungen bestimmt. Wir können Einkäufe, Kontoführung und Versicherungsangelegenheiten mit wenigen Klicks erledigen. Das fordern wir auch für die Dienstleistungen der Stadtverwaltung“, bekräftigt der JU-Kreisvorsitzende Simon Rapp. Die Stadtverwaltung müsse dafür die infrastrukturellen und technischen Voraussetzungen schaffen. Die JU fordert, dass sich der Ende Mai neugewählte Stadtrat mit dem Ausbau der finanziellen und personellen Mittel für das digitale Angebot befasst. Ein enger Dialog mit Bürgern und Unternehmen helfe dabei. Zudem fordert die JU ein starkes Bekenntnis der Stadtspitze zur Digitalisierung der Verwaltung. Gerade im Zuge der bundesweiten Entwicklungen, jegliche Verwaltungsleistungen zu digitalisieren und für den kommenden Portalverbund ab 2022 anschlussfähig zu machen, müsse auch in Ludwigshafen das Thema auf der Agenda stehen. „Die Verwaltung bemüht sich sicherlich und es ist gut, wenn Termine online vereinbart werden können“, meint die stellvertretende JU-Vorsitzende Elisabeth Seegers. Doch weitergehende Anstrengungen seien notwendig. Die JU Ludwigshafen ist die größte politische Jugendorganisation in Ludwigshafen. Sie besteht seit 1947 und hat derzeit 160 Mitglieder zwischen 14 und 35 Jahren.

x