Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Die Pokalreise des TuS Altrip ist beendet

Der Treffer von Niklas Wangler (rechts), hier mit dem Altriper Georgios Koskeridis, war der „Dosenöffner“.
Der Treffer von Niklas Wangler (rechts), hier mit dem Altriper Georgios Koskeridis, war der »Dosenöffner«.

Die Pokalreise ist für die B-Junioren des TuS Altrip beendet. Die Mannschaft von Trainer Simon Stevens verlor am Mittwochabend mit 1:5 (1:4) im Halbfinale des Verbandspokals gegen den FK Pirmasens. Stolz war der junge Coach des TuS dennoch auf sein Team.

Zufrieden wirkte Hagen Burkart, Trainer des FKP, nach der Begegnung. „Wir haben hier alles angenommen, auch wenn wir nicht wussten, was uns erwartet“, sagte der Coach der Gäste. Damit meinte der Übungsleiter nicht nur den Rasen, der sich in einem schlechten Zustand befand, sondern auch die Mannschaft der Hausherren, die für die Westpfälzer ebenso unbekannt waren.

Davon war jedoch im Spiel selbst nichts zu merken. Bereits mit dem Anstoß der Partie waren die Gäste aus der Westpfalz die spielbestimmende Mannschaft. Der FKP, der in der Verbandsliga spielt, erarbeitete sich Chance um Chance gegen den Gegner aus der Landesliga. Ein Tor sollte trotz bester Gelegenheiten erst einmal nicht fallen.

Zumindest bis zur 18. Spielminute: Dann war es Niklas Wangler, der seine Mannschaft in Führung schoss. Es sollte der, so oft zitierte, Dosenöffner sein. Denn plötzlich fand nahezu jeder Schuss der Gäste den Weg ins Tor. Binnen vier Minuten erhöhte die FKP auf 4:0. „Den Klassenunterschied hat man heute gesehen. Wir sind schwer ins Spiel reingekommen. Die ersten 30 Minuten sind wir nicht in die Zweikämpfe gekommen“, haderte Simon Stevens, Trainer von TuS Altrip.

Werbung für TuS-Nachwuchs

Kurz vor der dem Seitenwechsel durfte er dennoch jubeln, als Yassin Memokoh den Anschlusstreffer zum 4:1 erzielte (38.). Für die Hausherren kam die Pause zur falschen Zeit, denn sie fanden immer besser ins Spiel. So sahen die rund 100 Zuschauer fast eine Wiederholung der ersten Halbzeit.

Die Gäste kontrollierten weiter die Begegnung, scheiterten mit ihren Chancen jedoch an Maximilian Strupp, im Kasten der Gastgeber. „Überragend, was er heute gehalten hat. Ohne ihn wären es vielleicht noch ein paar mehr geworden“, lobte Stevens seinen Schlussmann. Der musste nur noch ein weiteres Mal hinter sich greifen, als Lukas Brunner zum zweiten Mal zuschlug und zum Endstand traf (58.).

Es war auch ein, in der Höhe, verdienter Erfolg für die Pirmasenser, die noch auf ihren Endspielgegner warten müssen. Im Finale wird es der FK Pirmasens mit Gewinner des zweiten Halbfinalspiels zwischen dem TSV Schott Mainz und dem FC Meisenheim zu tun bekommen. Das findet am 18. Mai statt. Einen Wunschgegner hat der Coach des FKP nicht. „Letztendlich unerheblich. Wir nehmen die Aufgabe, die uns serviert wird“, sagt Burkart.

Dessen Gegenüber war, trotz der hohen Niederlage, nicht unzufrieden. Im Gegenteil. „Ich bin total stolz auf das, was meine Mannschaft die letzten Spiele geleistet haben. Vor allem, was das Kämpferische angeht“, sagte Stevens. Für den TuS-Coach waren die Pokalerfolge Werbung für den eigenen Nachwuchs.

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