Ludwigshafen Die Luft wird dünner

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«MAXDORF.» Fußball-Bezirksligist ASV Maxdorf steht auf einem Nicht-Abstiegsplatz, muss aber um den Ligaverbleib bangen, weil der Vorsprung nur einen Zähler beträgt. Am Sonntag, 15.15 Uhr, erwartet der ASV TuS Knittelsheim zum Kellerduell.

Die Formkurve der Maxdorfer verläuft in einer Zick-Zack-Linie. Nach einer guten Leistung folgt regelmäßig ein schwacher Auftritt. Direkt nach der Winterpause landete der ASV einen überraschenden 3:2-Sieg in Frankenthal. Den entwertete das Team mit einer 0:3-Heimpleite gegen Freimersheim eine Woche später selbst. Es folgte ein respektables 3:3 gegen Aufstiegsaspirant SV Ruchheim, dem sich ein 0:3 in Jockgrim anschloss. Schließlich folgte dem überzeugenden 6:3-Erfolg in Deidesheim eine unerklärliche und bittere 0:3-Pleite bei Schlusslicht Rheinzabern. „Da sind wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen, waren in den Zweikämpfen oft zweiter Sieger und generell zu weit weg von den Gegnern“, blickt Trainer Stephan Mehlem auf die Partie beim Tabellenletzten zurück. Der Coach, der mit Thomas Gomola ein Trainerduo bildet, rätselt über die fehlende Konstanz, die den Sprung aus der Abstiegszone verhindert. „Die Vorbereitung war gut, und wir sind gleich mit einem Auswärtssieg gestartet. Optimaler geht es kaum“, betont Mehlem. Dazu hat der ASV seit Wochen personell wieder mehr Möglichkeiten, weil etliche Verletzte zurückgekehrt sind. Damit einher geht eine höhere Trainingsbeteiligung. „Die Leistungen in den Übungseinheiten sind gut, es geht richtig zur Sache. Wir haben auch Gespräche mit den Spielern geführt“, berichtet der Coach. Das Ergebnis: Jeder wisse, was die Stunde geschlagen hat, jeder sei sich der prekären Lage bewusst und jeder wolle die Wende. Die Partie gegen Knittelsheim, das einen Punkt mehr auf dem Konto hat, ist ein Schlüsselspiel für den ASV. Ein Sieg ist quasi Pflicht, denn das Restprogramm der Maxdorfer ist schwierig. Die nächsten vier Gegner stehen auf den Plätzen sieben, drei, vier und eins. Wichtig ist es, die Abwehr zu stabilisieren, denn zuletzt gab es fünfmal in Folge drei Gegentore. „Knittelsheim ist besonders über seine schnellen Außenstürmer gefährlich“, warnt Mehlem. Da ist es gut, dass Maxdorf auf den Flügeln ebenso viel Geschwindigkeit zu bieten hat. Der Verein hat im Abstiegskampf ein Zeichen gesetzt und mit seinen Trainern um ein Jahr verlängert. Das Duo ist seit Saisonbeginn gemeinsam verantwortlich. Verpflichtet haben die Maxdorfer Torjäger Thomas Rudolph (18) vom TV Ellerstadt.

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