Ludwigshafen Derby zum Auftakt

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Ludwigshafen. Mit dem Lokalderby zwischen dem BASF TC Ludwigshafen 2 und Aufsteiger TC Mutterstadt beginnt morgen, 10 Uhr, die Oberligaspielzeit der Tennisherren.

„Wir wollen drinbleiben“, sagen die beiden Mannschaftsführer Steffen Neutert (BASF TC) und Julian Rieck (Mutterstadt) gleichlautend. Schwer genug in einer Spielklasse aus der, wie bei den Damen auch, wohl mindestens vier der acht Mannschaften in die Verbandsliga absteigen werden. Die Mutterstadter setzen dabei in der Spitze auf Hilfe von außen, haben wieder den Tschechen Marek Jaloviec und Josko Topic aus Kroatien in der Aufstellung stehen. Neu ist der Inder Kunal Anand, der im Vorjahr noch für den BASF TC aufgeschlagen hat und aktuell an Position 891 der Weltrangliste steht. „Ansonsten stehen wir komplett wie im Vorjahr und wollen mal sehen, ob das für den Klassenerhalt reicht“, sagt Rieck. Während sich Rieck auf das Derby freut, ist man davon beim BASF TC weit entfernt. „Nein, Derbyfeeling kommt bei uns nicht auf“, erklärt Neutert, der morgen mehrfach gefordert ist. Als Mannschaftsführer steht er ebenso auf dem Bogen, wie als Trainer der Ludwigshafener Zweitliga-Damen. Die spielen am Sonntag bei Olympia Lorsch. „Wir haben noch nicht entschieden, worauf ich mich konzentrieren werde.“ Klar sei zwar, dass die Gastgeber in einer rein deutschen Aufstellung, aber in Abwesenheit von Sebastian Heim, der noch in den USA studiert, mit Vincent Schneider, Ferdinand Feith Andre Straka, Jochen Meyer und Andreas Gremelmayr antreten werden, aber hinter Straka, der bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften vor einer Woche entkräftet aufgeben musste, steht noch ein kleines Fragezeichen. Neutert wäre die Alternative. Klar sei, dass Ludwigshafen in der Oberliga ausschließlich mit deutschen Spielern antreten will. Für den Saisonauftakt hat der Trainer ein gutes Gefühl: „Je nachdem wie Mutterstadt steht, dürften wir ab Position drei Vorteile haben.“ Insgesamt sei die Liga ausgeglichen, sind sich die beiden Mannschaftsführer einig: „Sulzbachtal und Bad Ems sehe ich mit leichten Vorteilen“, sagt Rieck. „Dafür fallen auch ein oder zwei Vereine etwas ab“, sagt Neutert. Er rechnet trotzdem mit „vielen ausgeglichenen Matches“. Immerhin haben die BASF-Herren den Ligaverbleib ein Stück weit selbst in der Hand. Denn mit dem Klassenverbleib der Zweitligamannschaft zumindest würde es Absteiger weniger in den eigenen Verband geben. „Aber auch das wird eine ganz schwere Aufgabe“, prophezeit Neutert. (env)

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