Ludwigshafen Der Sieger kann durchatmen

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NEUHOFEN. Im Zeichen des Abstiegskampfs steht am Sonntag, 15 Uhr, das Derby der Fußball-A-Klasse Mitte zwischen dem VfL Neuhofen und dem TuS Altrip. Beide Mannschaften brauchen einen Sieg, um sich etwas Luft zu verschaffen.

Normalerweise hätten die beiden Vereine bei der Planung der neuen Spielzeit längst Sicherheit, in welcher Liga sie künftig spielen. Die SpVgg Edenkoben/St. Martin, Phönix Schifferstadt II und VfL Neustadt II sind so weit abgeschlagen, dass ihr Abstieg spätestens Mitte April auch rechnerisch feststehen dürfte. Doch in diesem Jahr steigen vier Mannschaften ab, das ist aufgrund der Tabellensituation in der Bezirksliga jetzt schon klar. Heiligenstein, Iggelheim, Altdorf-Böbingen und Mutterstadt kämen bei Abstieg alle in die Mitte-Staffel. Und mindestens drei dieser vier Teams wird es treffen. Sollten die abgemeldeten Bad Dürkheimer weitermachen, würde das die Lage verschärfen. Wahrscheinlich kommt es sogar zu einer Aufstockung der A-Klasse. Deshalb reicht Rang 13, den derzeit der VfL Neuhofen belegt, nicht aus. Aber das Team von Coach Sebastian von der Heyde hat nach der Winterpause mit den Heimsiegen gegen die Mitkonkurrenten SpVgg Rödersheim (4:1) und VfL Hainfeld (4:0) den Anschluss wieder hergestellt. „In beiden Partien haben uns frühe Gegentore Rückenwind verliehen“, hat der Trainer erkannt. Bei der 2:3-Niederlage in Gommersheim sei die Mannschaft einem Rückstand hinterhergerannt und ein bisschen hektisch geworden. Die Zugänge im Winter haben dem Team Qualität zugeführt. „Wir spielen ruhiger, treten dominant auf und die Trainingsbeteiligung ist besser geworden“, nennt von der Heyde Gründe für den Aufschwung. „Außerdem kommen wir wieder häufiger in den gegnerischen Strafraum, sind gefährlicher“, ergänzt der Trainer. Der TuS Altrip ist zwar Zehnter, hat aber nur einen Zähler mehr auf dem Konto als die Neuhofener. „Das 0:0 in Neustadt tut uns richtig weh. Da haben wir zwei Punkte verschenkt, weil die Einstellung nicht gestimmt hat“, kritisiert Trainer Uwe Zerwas. Ohne Zug nach vorne und ohne die nötige Konsequenz sei das Team aufgetreten. Auch eine Standpauke in der Pause habe nichts bewirkt. Unterschätzen werden die Altriper, die in der Winterpause Armend Neziraj an den Landesligisten TuS Rüssingen verloren haben, den VfL nicht. Da genügt schon die Erinnerung an das Hinspiel, als der TuS schon auf der Siegerstraße war, die Partie aber noch aus der Hand gegeben und 3:4 verloren hat. „Wir können den Klassenverbleib aus eigener Kraft schaffen, aber ich befürchte, dass die Entscheidung erst am letzten Spieltag fällt“, sagt Zerwas. (thl)

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