Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel „Das Tor war schon besonders“

Tim Demele spielte vor seinem Wechsel nach Fußgönheim beim SV Phönix Schifferstadt.
Tim Demele spielte vor seinem Wechsel nach Fußgönheim beim SV Phönix Schifferstadt.

Mittelfeldspieler Tim Demele (22) ist im Sommer von Phönix Schifferstadt zum Fußball-Verbandsligisten ASV Fußgönheim gewechselt. Er arbeitet bei einem Energieunternehmen und befasst sich in einem Dualen Studium mit Marketing und Management. Demele wohnt in Rheingönheim und lief in der Jugend für den FC Arminia und den LSC auf. Ab der B-Jugend spielte er für Phönix.

Herr Demele, Sie haben am Samstag in Rülzheim das 2:1-Siegtor für den ASV erzielt. Was fühlt man in so einem Moment?
Das ist natürlich riesig, man fühlt Freude und Euphorie. Rülzheim verliert den Ball, Nauwid Amiri spielt mich an und ich schieße ins kurze Eck. Der Treffer war schon besonders, denn er war ja nicht nur das Siegtor, sondern mein erstes Tor für Fußgönheim überhaupt und gleichzeitig mein erster Treffer in der Verbandsliga. Das Niveau in dieser Liga ist wesentlich besser als in der Landesliga, das Tempo höher und es geht körperlich zur Sache.

Sind Sie mit dem Treffer einem Stammplatz nähergekommen?
(lacht) So ein Tor kann schon helfen. Aber die Konkurrenz in Fußgönheim ist groß. Man darf nicht vergessen, dass vier, fünf potenzielle Stammspieler verletzt sind. Davon habe ich profitiert. Ich habe am Anfang der Runde wegen einer Zehenentzündung pausiert, und es hat gedauert, bis ich in die Saison gekommen bin. Mein Plus ist, dass ich zentral offensiv wie defensiv spielen kann. In Rülzheim hatte ich die Rolle hinter der Sturmspitze, am wohlsten fühle ich mich aber auf der Sechserposition.

Sie gelten als einer der Lieblingsspieler von Trainer Ediz Sari. Sind Sie deswegen von Schifferstadt nach Fußgönheim gewechselt?
Nein. Er hat mit mir gesprochen, aber ich wollte nach so vielen Jahren bei Phönix eine Veränderung, etwas Neues erleben. Ich kannte neben den Akteuren, die auch von Phönix gekommen sind, einen Teil der neuen Mitspieler schon. Mit Lorenz Maaßen habe ich in der Jugend zusammengespielt. Wichtig ist, dass ich beim ASV die Chance sehe, bei einem gestandenen Verbandsligisten zu spielen.

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