Ludwigshafen Chemieindustrie: FWG fordert günstigere Energie

Größter Produktionsstandort in Rheinland-Pfalz: das BASF-Areal in Ludwigshafen.
Größter Produktionsstandort in Rheinland-Pfalz: das BASF-Areal in Ludwigshafen.

Die FWG-Stadtratsfraktion in Ludwigshafen warnt vor einer „drohenden Deindustrialisierung, die insbesondere für die Chemiestadt gravierende Folgen“ hätte. Angesichts der „erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen, denen sich die BASF als größter Produktionsstandort in Rheinland-Pfalz gegenübersieht, ist dringendes Handeln erforderlich“, schreibt die Freie Wählergruppe in einer Pressemeldung.

Um die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere der chemischen Industrie in Deutschland zu erhalten, fordert sie die Bereitstellung günstiger Energie. „Eine Energiepolitik, die Arbeitsplätze kostet, lehnen wir ab. Deutschland wird derzeit von einer Pleitewelle und Produktionsverlagerungen bei energieintensiven Betrieben überrollt“, wird Rainer Metz, FWG-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, zitiert. Energiesicherheit zu international konkurrenzfähigen Konditionen bereitzustellen, sei eine Grundvoraussetzung für den Industriestandort Deutschland, sagt Merz. „Wir fordern die Abgeordneten aller Parteien auf, dies an entsprechender Stelle ausdrücklich zu fordern.“

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