Ludwigshafen CDA: Lohnlücke schließen

Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen schließen: Dafür hat die Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) am Freitag auf dem Berliner Platz geworben – mit der Frauen-Union und Oberbürgermeisterkandidat Peter Uebel.
Die Teilnehmer der Aktion wollten damit auf den großen Abstand aufmerksam machen, der in Deutschland noch immer zwischen der Entlohnung von Männern und Frauen besteht, so CDA-Regionalverbandsvorsitzender Christian Hirschmann (Ludwigshafen). Laut Statistischem Bundesamt beträgt der durchschnittliche Entgeltunterschied 21 Prozent. Es brauche mehr als nur gesetzliche Transparenzregeln, um diese Lohnlücke zu schließen, etwa das Aufbrechen von Rollenstereotypen, eine entsprechende Unternehmenskultur, flexible Arbeitszeiten und ausreichend Betreuungsangebote, forderte Hirschmann. Er wies darauf hin, dass sich ein Teil der Differenz auch mit Unterschieden in Ausbildung, Berufserfahrung und Erwerbsbiografie erklären lasse. Island gehe hier voran. Als erstes Land der Welt wolle es ein Gesetz voranbringen, das gleiche Löhne für Frauen und Männer durchsetze. Firmen mit mehr als 25 Mitarbeitern müssen demnach künftig belegen, dass sie ihren Angestellten unabhängig vom Geschlecht das Gleiche bezahlen. Bis spätestens 2022 soll der sogenannte Gender Pay Gap – also die Lohnlücke zwischen Mann und Frau – geschlossen werden. |ier