Ludwigshafen Briefe an die Lokalredaktion:

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Ja, Hoffmann und Treptow sind immer wieder für eine Kolumne gut - aber beim Thema „Grüne fordern Tempolimit“ liegen sie völlig daneben. Beide mokieren sich über grüne Kommunalpolitiker aus Dannstadt-Schauernheim, die ein Tempolimit fordern an der Stelle, wo die Autos auf der A 65 durch die Verbandsgemeinde brettern. Nach Meinung der Kolumnisten total lächerlich, da ein Tempolimit von 130 km/h besteht. Wie bitte?! Ist das noch Satire oder schon Zynismus gegenüber den betroffenen Anwohnern? Ein Tempolimit aus Lärmschutzgründen sieht wohl ganz anders aus. Hier ist Tempo 80 oder 90 angesagt. Die Autoren sollten selbst mal neben einer Autobahn wohnen, dann hätten Sie wohl mehr Verständnis für die Anliegen der Bürger. Beide geben ja selbst zu, dass sie in dieser Angelegenheit überfragt seien – lieber einen unnötigen Beitrag weglassen. Nein, ich habe meine Kenntnis Ludwigshafens nicht getestet. Vor bald vier Jahrzehnten, als ich vom Niederrhein in die Region kam, ja, da war LU noch eine Stadt, die gefiel. Mittlerweile kenne ich Ludwigshafen am Rhein so, dass ich da nicht mal mehr tot überm Zaun hängen möchte in dieser vernachlässigten Stadt voller Bürgermeister-Bau-Denkmälern! (...) In Dannstadt-Schauernheim sollen wahrscheinlich zusätzlich Asylbewerber aufgenommen werden. Das Hauptproblem ist dabei der Platz. Deshalb wird darauf verwiesen, dass andere Gemeinden mehr Platz haben. So will man die Frage über die Asylbewerber auslagern. Auch will man so der Auseinandersetzung über die Container entgehen, die man wegen Platzmangels aufstellen muss. Die Landesregierung hatte die Möglichkeit gehabt, dies für die Zukunft zu entschärfen, aber sie hat sich entschlossen, den Zweibrücker Flughafen zu verkaufen. Die Entscheidung verwundert etwas, da gerade diese zwei Parteien die Asylpolitik auf ihre Fahne geschrieben haben. Es ist eben einfacher, eine menschenunwürdige Unterkunft zu kritisieren, anstatt die Grundlage dafür zu legen, dass dies in Zukunft nicht mehr vorkommt. Ich habe mit großem Interesse den Artikel gelesen. Endlich setzt sich einmal eine Ortsgemeindepartei ganz gezielt für die Interessen des Bürgers ein, noch dazu unter dem Aspekt der immer älter werdenden Bevölkerung. Wir brauchen mehr Sicherheit, das heißt: Fußgängerüberwege auf der Dannstadter Hauptstraße und der Ludwigshafener Straße, Tempo 30 und Lkw- Verbot für die Hauptstraße, Busverbindung zwischen Schifferstadter Bahnhof und Fußgönheim sowie Park and Ride- Parkplätze. Großes Lob Frau Schaab-Hehn für Sie und ihre Partei. Wenn die anderen Parteien diese sehr wichtige Sache unterstützten, wäre sie fast nicht mehr von der Tagesordnung zu bringen. Ich persönlich kämpfe schon seit längerer Zeit für die meisten dieser Dinge, aber als einzelner Bürger hat man fast keine große Gelegenheit, sich ins „Spiel“ zu bringen. Deshalb hoffe ich jetzt auf große Unterstützung der Bevölkerung beziehungsweise der anderen Ratsparteien. Auch der Arbeitskreis ist eine tolle Idee. So bringt man die Bürger auf seine Seite. Es gibt also doch Zeitgenossen, die sich ärgern, wenn sie durch Feuerwehrsirenen aus dem Schlaf gerissen werden. Ich kann diese Bürger nicht verstehen, die sich beschweren. Immerhin gibt es Menschen die freiwillig nachts aufstehen, um anderen zu helfen. Sie wollen doch auch, wenn es bei ihnen brennt oder sie andere Hilfe brauchen, dass schnelle Hilfe kommt. Die Feuerwehren fahren ja nicht zum Spaß mit Sonderrechten in der Gegend herum. Hier braucht ein anderer Hilfe – und diesem muss geholfen werden. Frau Krämer, wie ich Sie verstehen kann. Endlich mal eine handfeste Beschwerde wegen der Parkplatzmöglichkeiten. Auch ich habe mich schon häufig beschwert, allerdings ohne Resonanz. Ich wohne in der Gneisenaustraße und kann das Dilemma voll und ganz verstehen. Wie oft verfahre ich mein Benzin, weil ich – wie so oft – um die Gegend fahren muss, um einen Parkplatz zu bekommen. Sie müssen aber nicht meinen, wenn sie einen Anwohner-Parkausweis erhalten, wie es in der Gneisenaustraße der Fall ist, dass es da besser aussieht und sie einen Parkplatz haben. Im Gegenteil: Es wird überhaupt keine Rücksicht genommen. Es wird sich einfach hingestellt, und es kann ihnen auch passieren, dass man ihnen noch frech entgegenkommt. Hauptsache, das Auto von denen steht und nach mir die Sintflut. Man kann sich ja alles erlauben, zum Beispiel so zu parken, dass man auf zwei Plätzen steht. Alles ist erlaubt. Frechheit siegt. Auch kann ich bestätigen, dass man die Ordnungspolizei nur selten sieht, entweder abends oder in den Ferien. Verzichten Sie auf Anwohner-Parken. Sie zahlen nur und die ganze Aufregung geht weiter. (...)

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