Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Brüder-Trio bei VTV vereint

VTV-Neuzugang Bastian Schleidweiler (links) absolviert beim ASB in Ludwigshafen sein Freiwilliges Soziales Jahr.
VTV-Neuzugang Bastian Schleidweiler (links) absolviert beim ASB in Ludwigshafen sein Freiwilliges Soziales Jahr.

Die Neuen bei den VTV Mundenheim: Bastian Schleidweiler macht es seinen Brüdern Aaron und Simon nach. Auch der 20-Jährige spielt nun beim Handball-Drittligisten.

„Ein bisschen hat es eine Rolle gespielt, dass wir jetzt mit nur einem Auto zum Training fahren können“, erklärte Bastian Schleidweiler lachend, warum er nach vier Jahren bei der HG Oftersheim/Schwetzingen wieder zurück über den Rhein gewechselt ist, nachdem er die HSG Dudenhofen/Schifferstadt nach der B-Jugend in Richtung Baden verlassen hat. „Ich wollte A-Jugend Bundesliga spielen und das gab es vor vier Jahren in der Pfalz nicht“, erklärte der 20-jährige bestimmt, der aktuell gerade beim Arbeiter Samariter Bund in Ludwigshafen sein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Er ging damit den gleichen Weg wie VTV-Torhüter Janik Kunz, der die HSG bereits vor acht Jahren mit dem gleichen Ziel verlassen hatte.

Nicht nur deshalb sind es, auch neben seinen Brüdern, einige bekannte Gesichter, denen er bei den VTV Mundenheim wiederbegegnet. „Die Spieler aus meinem Jahrgang kenne ich, weil ich mit ihnen oder gegen sie gespielt habe. Andere kenne ich über meine Brüder“, beschreibt er die Situation. Der Wechsel nach Mundenheim sei deshalb zwar einerseits ein Neubeginn, andererseits aber einer, der sich, nicht nur wegen seinen Brüdern, auch ein bisschen gewohnt anfühlt. Und im Gegensatz zu Aaron und Simon bringt Bastian auch Drittligaerfahrung mit, stand in den letzten beiden Jahren, und auch schon im letzten halben Jahr der A-Jugend im Drittligakader der Badener, „auch wenn die beiden letzten Saisons ja jeweils unter ganz besonderen Vorzeichen gestanden haben“, wie er selbst rückblickend sagt.

Bruder Simon als Konkurrent im Rückraum

Trotzdem ist es ein kleiner Vorteil im Kampf um die erste Sieben, denn auf seiner angestammten Position im linken Rückraum hat er mit seinem rund vier Jahre älteren Bruder Simon einen ganz besonderen Konkurrenten. „Ich bin außerdem ein bisschen größer als er“, sagte Bastian lachend. An Probleme im Hause Schleidweiler glaubt er deshalb aber nicht. Dafür können wir als Brüder zu gut miteinander.“ Und letztlich stehe sowieso der Teamerfolg über allem. „Wir werden im Kampf gegen den Abstieg alle zusammenhalten“, kündigte der jüngste Schleidweiler-Bruder selbstbewusst an.

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