Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel Beim FC Arminia Ludwigshafen ist Druck auf dem Kessel

Früher schoss er Tore, jetzt ist er Interimstrainer: Arminias Matteo Monetta (rechts).
Früher schoss er Tore, jetzt ist er Interimstrainer: Arminias Matteo Monetta (rechts).

Chris Chorroschs Nachfolger ist nicht zu beneiden. Es steht viel Arbeit an, viel Zeit hat er wohl nicht.

Seit 2011 ist der FC Arminia Ludwigshafen mit einer kurzen Pause in der Oberliga. In diesen 14 Jahren haben insgesamt 13 Coaches den Verein betreut – Interimstrainer eingeschlossen. Das ist eine stolze Anzahl, die potenzielle neue Kandidaten ins Grübeln bringen könnte. Konstanz ist an der Bezirkssportanlage in Rheingönheim ein Fremdwort.

Und der neue Übungsleiter muss nicht nur eine verunsicherte Mannschaft wieder auf Kurs bringen. Er muss auch eine neue Offensive anleiten, die sich erst vor Rundenstart zusammengefunden hat. Immerhin haben bis auf Steffen Straub alle Stammangreifer den Verein verlassen, allen voran der ehemalige Kapitän Nico Pantano. Gleichzeitig sind mit Yakup Polat, Kevin Selzer und Malte Moos erfahrene Spieler gekommen, die geführt werden wollen. Das klingt nicht nur nach einer anspruchsvollen Aufgabe.

Der Verein sucht einen erfahrenen Trainer, der diese Mannschaft formt. Zugleich sollen schnell Punkte her. Damit ist auch gleich richtig Druck auf dem Kessel.

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