Ludwigshafen Beim Abschied fließen Tränchen
«Dannstadt-Schauernheim.» Die Pfalz im Schnelldurchlauf konnten die sieben jungen Franzosen bei der ersten deutsch-französischen Jugendfreizeit, organisiert vom Freundschaftskreis Dannstadt-Schauernheim–Bétheny, erleben. Das Fazit fällt durchaus positiv aus, und es soll auf jeden Fall wiederholt werden.
Die Freizeit wurde in Kooperation mit dem Comité de Jumelage Bétheny und der dortigen Jugendpflege organisiert. Die französischen Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren kamen aus Bétheny und Reims und waren Ende Oktober zu Besuch in der Pfalz, untergebracht waren sie bei Familien in Dannstadt-Schauerheim und Mutterstadt. Das erste Treffen stand unter dem Motto, die regionale Kultur, aber auch das deutsche Familienleben kennenzulernen, berichten die Organisatoren vom Freundschaftskreis, Rosemarie Becker und Manfred Berroth. So stand schon kurz nach der Ankunft ein Besuch in Speyer mit Stadtführung auf dem Programm. Am Abend wurde gemeinsam im Kulturhof Schrittmacher zu Abend gegessen, man konnte sich kennenlernen, es wurde ein Vortrag über Dannstadt-Schauernheim gehalten und auch Dannstadts Ortsbürgermeister Bernd Fey begrüßte die Gäste. An den folgenden Tagen besuchte die Gruppe den Europapark in Rust, Bad Dürkheim, eine Römervilla und lernte die Weinstraße kennen. Der Besuch in Rhodt mit Sesselbahn-Fahrt zur Rietburg fiel fasst in Wasser. Es war nass-kalt und regnete, „in gelben Regenumhängen eingehüllt wurde die Fahrt zu einem nicht geplanten, besonderen Vergnügen“, erzählen die beiden Organisatoren. Dann hieß es schon Abschied nehmen. Dabei floss auch das eine oder andere Tränchen. Und die Jugendlichen versprachen sich: „Wir bleiben in Kontakt.“ Das freute umso mehr Rosemarie Becker vom Freundschaftskreis. Ihr Fazit: „Die ganze Arbeit hat sich doch gelohnt.“ Und Manfred Berroth. kommissarischer Vorsitzender des Freundeskreises, meinte: „Es hat alles gut funktioniert.“ Auch dank der Mithilfe der Gemeindeverwaltung, sie stellten Kleinbusse und den Kulturhof Schrittmacher für die Begegnung zur Verfügung. Das erste Treffen hatte aber auch einige Herausforderungen – und Erfahrungen für das weitere gebracht. Denn dass es eine Wiederholung geben wird, ist sicher, und es wird bereits geplant. Dann wolle man unter anderem bei der Organisation die Jugendpflege mit ins Boot holen, die Treffen sollten länger dauern, und man wollte darauf achten, dass auch die französischen Gäste etwas Deutsch sprechen. „Die deutschen Jugendlichen konnten alle etwas Französisch, und einige hatten sich sogar bewusst für die Freizeit angemeldet, um ihre Französischkenntnisse zu vertiefen“, sagt Rosemarie Becker.