Ludwigshafen BASF-Wohnungen: Die Linke setzt auf Landeslösung statt Verkauf an Konzerne
Im Ludwigshafener Dichterviertel hat Die Linke für eine bürgerfreundliche Lösung im Verkauf der 4400 Wohnungen der BASF Gesellschaft Wohnen + Bauen geworben. „Jetzt wäre genau der richtige Zeitpunkt für die Gründung einer landeseigenen Wohnungsgesellschaft“, erklärte Landesvorsitzende Rebecca Ruppert. „Die zweitbeste Lösung wäre eine Landesbürgschaft, die es der Stadt Ludwigshafen ermöglicht, die zum Verkauf stehenden Wohnungen zu erwerben, ergänzte Bundestagsmitglied Jan van Aken. Gemeinsam mit dem Ludwigshafener Ortsverband sowie den drei Landtagskandidaten Jonas Liebig (Ludwigshafen I), Patrick Thiel (Ludwigshafen II) und Judith Huber (Mutterstadt), sammelte die Partei Unterschriften für dieses Ziel, mit dem die Übernahme durch profitorientierte Wohnungsbauunternehmen wie Vonovia verhindert werden soll. „Mit dem Erwerb durch die Kommune wird der Anstieg der Mieten und Abzocke durch Nebenkosten verhindert. Damit wird auch der Mietspiegel in der Stadt insgesamt stabil gehalten und davon profitieren letztlich alle Mieter in Ludwigshafen“, warb van Aken für den Eintrag in die initiierte Unterschriftenaktion. Zumal die Stadt praktisch kein Risiko trage: „Laut Auskunft der BASF tragen die eingenommenen Mieten hier im Gebiet die Wohnungen inklusive der Renovierungskosten.“