Ludwigshafen BASF: Leitungen jetzt geschützt vor Brand-Hitze

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Der Chef der BASF-Werkfeuerwehr hat gestern im Prozess um das Explosionsunglück im Oktober 2016 mit öffentlich bislang nicht bekannten Details beschrieben, wie der Chemiekonzern verhindern will, dass es noch einmal zu so einer Katastrophe kommt.

Pipelines mit besonders gefährlichem Inhalt seien inzwischen isoliert, damit sie länger standhalten, wenn um sie herum ein Feuer lodert. Außerdem seien an den Rohren Sensoren angebracht, die Alarm schlagen, wenn das Metall in der Hitze zu bersten droht. Allerdings sind dem Feuerwehrchef zufolge nach dem Unglück keine zusätzlichen Wasserwerfer aufgestellt worden, deren Fontänen die Leitungen im Brandfall kühlen könnten. Verfahrensbeteiligte deuteten an, dass der BASF die Installation solcher Löschvorrichtungen empfohlen worden sein soll. Angeklagt ist im Prozess ein Schlosser, der bei Demontagearbeiten versehentlich mit seiner Flex ein falsches Rohr angeschnitten haben soll. Schon vor dem Beginn des Verfahrens hatte der Chemiekonzern bekanntgegeben, dass zu zerlegende Pipelines inzwischen deutlicher markiert werden. Der Prozess wird heute in Frankenthal fortgesetzt, unter anderem soll ein Gutachter im Gerichtssaal seine umfassende Analyse der BASF-Sicherheitsvorkehrungen präsentieren. Südwest

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