Klassensplitter RHEINPFALZ Plus Artikel B-Ligist FG Mutterstadt II will mehr als Platz sechs erreichen

Dominik Weber
Dominik Weber

In der Fußball-B-Klasse Rhein-Mittelhaardt West hat die FG 08 Mutterstadt II die Hinserie auf dem sechsten Tabellenplatz abgeschlossen. Doch das reicht dem Trainer noch nicht.

Der ehrgeizige Trainer Dominik Weber redet nicht um den heißen Brei herum: „Nein, damit bin ich nicht zufrieden. Es wäre mehr drin gewesen“, sagt der 29-jährige Coach, der vorigen Sommer das Amt übernommen hat. Da Training Freude machen soll, lässt er stets mit Ball üben. Für Weber ist es die erste Trainerstation. Mit viel Akribie, neuen Ideen und großem Engagement will er die FG 08 II weiterentwickeln. Platz sechs soll da nur eine Zwischenstation sein.

Mutterstadt wechselt häufiger mal zwischen West und Ost die Liga. Deshalb waren mir einige Teams unbekannt“, berichtet Weber, der vor ein paar Jahren schon als Spieler für die FG 08 II auflief. Weil sein Team neu zusammengestellt wurde, hat er vor der Runde darauf verzichtet, ein an einem Tabellenplatz orientiertes Ziel auszugeben. Sein erstes Fazit nach 13 Begegnungen, von denen nur drei verloren wurden: „Ich habe noch keine Mannschaft gesehen, die besser ist als wir. Bei Tabellenführer Neustadt haben wir 3:1 geführt und erst in der Nachspielzeit das 3:3 eingesteckt. Gegen den Zweiten Mußbach haben wir dominiert, aber den Ball nicht über die Linie bekommen.“ Das 1:4 habe in keiner Weise den Spielverlauf widergespiegelt. Obwohl es von Vereinsseite keinen Druck gebe, will Weber in der Rückserie ein Stückchen in der Tabelle klettern. „Auf jeden Fall wollen wir unter die ersten Fünf. Platz drei oder vier wäre super“, sagt der Trainer, der in seiner Aufgabe aufgeht.

Team nimmt Webers Spielidee gut an

Webers Spielidee habe das Team in der Vorbereitung im Sommer prima angenommen. „Mir schwebt ein Angriffspressing vor. Ich möchte, dass wir aggressiv attackieren und früh den Ball erobern. Das klappt schon ganz gut“, erläutert der Übungsleiter, den der spielende Co-Trainer Marcel Malizia unterstützt, den Weber als einen spielintelligenten Sechser bezeichnet. Auch Torjäger Maximilian Kuhn (elf Saisontreffer) und Linksverteidiger Jan Weingarte sind Leistungsträger. „Weingarte kommt aus der ersten Garnitur. Weil er aber beruflich stark eingespannt ist, spielt er für uns und hat für einen Verteidiger beachtliche fünf Tor geschossen“, freut sich Weber, dem die Begeisterung für sein Amt anzumerken ist.

Dominik Weber ist Automobilkaufmann und wohnt mit Freundin Laura und seiner achtjährigen Tochter Kiara in Oggersheim. Ursprünglich stammt er aus der Pfingstweide und hat lange für den ASV Edigheim gespielt. Dazu gab es noch Kurzgastspiele beim SV Weisenheim, dem SV Pfingstweide und dem TuS Dirmstein. Mit Dirmstein und Edigheim stieg der dynamische Linksfuß, der einen modernen Offensivverteidiger verkörperte und beim ASV eine wichtige und tragende Säule der Mannschaft war, jeweils in die A-Klasse auf. „Das Jahr als Spieler bei der FG 08 Mutterstadt II hat mir gefallen. Das Team verkörperte damals wie heute eine gut funktionierende Gemeinschaft“, verdeutlicht der 29-Jährige, der wegen zweier schwerer Verletzungen schon sehr früh seine Laufbahn beenden musste.

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