Ludwigshafen Anreiz für Nachwuchs

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DANNSTADT-SCHAUERNHEIM. Bereits zum 34. Mal haben die TTF Dannstadt-Schauernheim die Mini-Meisterschaften im Tischtennis ausgetragen. 22 Teilnehmer im Alter von sieben bis zwölf Jahren spielten ihren Ortsmeister aus.

Viele Tischtennisvereine sorgen sich um den ausbleibenden Nachwuchs für ihren Sport. Auch Harald Metzner, Vorsitzender des TTC Oppau, hat dieses Problem erkannt: „Die Jugend kommt leider nicht so nach.“ Besonders der Übergang in den Erwachsenenbereich gelingt immer weniger Nachwuchsakteuren. „Mit 16, 17 Jahren wenden sich die Jugendlichen häufig anderen Dingen zu. Dann wird Tischtennis für sie eher zur Nebensache und es wird für uns sehr schwer, die Jugendlichen weiter zu integrieren“, erörtert Metzner. Diesem Problem wirken die Vereine mit intensiver Jugendarbeit entgegen. Etwa die TTF Dannstadt-Schauernheim, die bereits zum 34. Mal eine Mini-Meisterschaft für tischtennisinteressierte Kinder im Alter bis zu zwölf Jahren austrugen. „Auch wer bislang noch nie einen Schläger in der Hand hatte, aber einmal erste Erfahrungen sammeln mochte, war eingeladen“, erklärte Hans-Peter Schmitt von den Tischtennisfreunden. So versammelten sich 18 Jungen und vier Mädchen in der Turnhalle der Dannstadter Kurpfalzschule, um in zwei Altersklassen im Modus „Jeder gegen Jeden“ den Ortsmeister zu ermitteln. Bei den sieben- bis achtjährigen Jungen gewann Giulio Billetta vor Sören Sturm und Jannik Micklisch. Den Wettbewerb der neun bis zehn Jahre alten Jungen entschied Ludwig Halbig für sich. Fabio Maischein belegte den zweiten Platz, punktgleich dahinter wurden Kerim-Yasar Bayram und Jannis Gaß Dritter. Bei den sieben- und achtjährigen Mädchen siegte Alexia-Joana Butnarasu vor Rosa Addulnabi. In der Altersklasse neun bis zwölf Jahre gewann Esra-Hava Bayram gegen Sophie Roida. Die Sieger treten bei den Kreis- und Bezirksentscheiden an. „Wer zehn Jahre alt ist oder jünger, dem winkt über die verschiedenen Qualifikationsstufen die Teilnahme am Bundesfinale“, erzählt Schmitt. Die Hoffnung ist groß, dass mit dieser Motivation der Tischtennisnachwuchs dem Sport lange erhalten bleibt. |jste

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