Ludwigshafen Am Rande: Erlösender Anruf nach Mitternacht

Eltern kennen das: Das Kind ist spät unterwegs – und irgendwann beginnt man, sich Sorgen zu machen. Wie jener Vater, der in der Nacht zum Mittwoch gegen 2 Uhr seinen Filius bei der Polizei als vermisst gemeldet hatte. Um 22.45 Uhr hatte er den 16-Jährigen an der Bushaltestelle in der Luitpoldstraße in Friesenheim letztmals gesehen und mit ihm vereinbart, dass er um 23.30 Uhr zu Hause sein soll. Sein Sohn war zu diesem Zeitpunkt mit dem Rad auf dem Weg zu einem Freund. Weil der 16-Jährige normalerweise absolut pünktlich und verlässlich ist, wurden die Eltern immer nervöser. Auch am Handy erreichten sie den Jungen nicht. Sämtliche Anlaufadressen hatten sie bereits abgeklappert. Als die Ermittler ihre Arbeit aufnahmen, meldete sich der 42-jährige Papa erneut – und war erleichtert: Der Sohn hatte angerufen. Er war bei seinem Freund eingeschlafen. Ende gut, alles gut.