Ludwigshafen Altstars, große Talente und zwei spektakuläre Hackentore

ltstar Ademi. Shenasi Ademi vom SV Südwest (40) war einer der ältesten Turnierteilnehmer. Der Oldie, der schon öfter mit dem Laufbahnende kokettiert hat, war nicht nur oft im Einsatz und spielte gut, er erzielte auch drei Tore. ehilflich war Ali Uzun vom PSV Grün-Weiß seinem Torwart Kevin Rothweiler. Dem war gegen den LSC der Schnürsenkel aufgegangen. Handschuhe ausziehen und selbst binden dauert zu lange. Also übernahm Uzun die Schnürarbeit. hance genutzt. Viele „Kleine“ haben sich gut verkauft. Grün-Weiß erreichte ein 1:1 gegen den LSC, Oggersheim ein 2:2 gegen Alemannia Maudach, der TV Edigheim ein 1:1 gegen den ESV und der KSV Amed ein 2:2 gegen Südwest. Die B-Ligisten imponierten, auch wenn keiner ins Viertelfinale kam. reierpack. Davon gab es zwei. Einen schnürte der spätere Torschützenkönig Berkan Celik vom ESV Ludwigshafen in der Vorrunde beim 5:1-Sieg gegen den FSV Oggersheim. Den anderen Gökhan Ördek vom KSV Amed beim 4:3-Erfolg gegen den ASV Edigheim. igentor: Das einzige Eigentor im Turnier unterlief Steffen Burkhard vom FC Arminia ausgerechnet im Finale gegen den LSC. Er bugsierte einen Schuss von Dino Smajlovic zum 1:1 ins eigene Netz. Dennoch wurde Burkhard zum besten Spieler des Turniers gewählt.ans: Trotz voll besetzter Halle musste die Stimmung von Moderator Stefan Kerstholt öfters angeheizt werden. Lautstark wie immer bei den vergangenen Turnieren feuerten die Fans des VfR Friesenheim ihr Team mit Sprechchören, Gesängen und Trompeten an. Konfetti und Luftballone in den Vereinsfarben Grün, Schwarz und Weiß flogen. Auch die Anhänger des BSC Oppau und des ESV Ludwigshafen waren zumindest hin und wieder zu hören.ut auszumachen waren die Spieler der meisten Teams. Der Namenszug auf den Trikots setzt sich immer mehr durch. ackentore. Zu den schönsten Treffern zählten die Tore von Semih Kaplan (Alemannia Maudach) gegen TV Edigheim und Tim Amberger (FC Arminia) gegen Ruchheim. Beide wurden spektakulär mit der Hacke erzielt. rre. Schon nach 48 Sekunden war das Turnier für Moritz Morlock vom BSC Oppau beendet. Im ersten Vorrundenmatch gegen den VfR Friesenheim (2:2) verletzte er sich am Knie und musste trotz mehrerer Minuten Behandlung aufgeben. ubel. Der LSC holte nur vier Vorrundenpunkte, schoss nur neun Tore, hatte gegen den ESV im Viertelfinale Mühe und gegen Oppau im Halbfinale auch etwas Glück. Aber im entscheidenden Moment waren die Hochfelder da und besiegten im Finale nachlassende Arminen. opfballtore in der Halle sind selten. Dieses Mal fiel nur eines von Julien Jubin (Alemannia Maudach). Der lief in einen Schuss von Thimo Boos und gab dem Ball mit dem Kopf eher unbewusst eine andere Richtung.eistung stimmte. Die vier Schiedsrichter Deyerling, Griebe, Kokott und Schmidt haben einen guten Job gemacht – auch wenn das beim BSC Oppau nicht jeder so sehen wird. Nur vier Zeitstrafen und eine Rote Karte sprechen für ein faires Turnier, aber auch für die Referees. angelware waren Kantersiege wie bei vergangenen Turnieren mit sechs, sieben oder mehr Toren Unterschied. Der 5:0-Erfolg von Arminia Ludwigshafen in der Vorrunde gegen Grün-Weiß war der höchste Tagessieg. Danach gab es noch dreimal ein 5:1. och einmal zu den Fans des VfR Friesenheim. Sie wurden dafür gelobt, für Stimmung zu sorgen. Aber Schmähgesänge gegen andere Klubs sind fehl am Platz. Klarer Minuspunkt und Gelbe Karte. rganisation. Die Veranstaltergemeinschaft aus Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft (Lukom), Ludwigshafener Sportverband (LSV) und der Sparte Sport der Stadtverwaltung hat die Großveranstaltung in bewährter Manier und souverän durchgeführt. Ein bedeutender Eckpfeiler des Turniers: Hauptsponsor BASF. latzwechsel. Nach 33 Jahren hatte die Turnierleitung die Seiten gewechselt und saß jetzt gegenüber der bisherigen Tribüne. Der Grund: Dort sind technische Geräte und Kabel besser zu koordinieren. ualität. Darüber wurde viel diskutiert. Die Spiele, gerade ab dem Viertelfinale, lebten überwiegend von der Spannung. Aber spektakuläre Aktionen, irre Spielverläufe, dicke Überraschungen und technische Kabinettstückchen waren eher selten. Fußballerisch gab es schon bessere Turniere. uchheim. Der SV Ruchheim war der Leidtragende der Auslosung. Allerdings haben die Spieler wohl nicht daran geglaubt, weiterkommen zu können. Der SVR hisste (zu) früh die weiße Fahne. tartprobleme. Die hatte Landesligist SV Südwest, der in der Vorrunde erst nach 22 Minuten seinen ersten Treffer erzielte. Nach einem 0:0 gegen Croatia lag Südwest gegen KSV Amed 0:2 zurück, ehe Julian Schultz per Doppelpack ausglich. op Zwölf: Little, Smajlovic, Sahin (alle LSC), Burkhard, Berrafato (beide FC Arminia), Ademi (SV Südwest), Weiß, Edelmann (beide BSC Oppau), Krunoslav Rozic (FC Croatia), Celik (ESV Ludwigshafen), Moldoveanu (VfR Friesenheim), Jubin (Alemannia Maudach).mfaller. Der Torwart des TV Edigheim, Kai Brendel, ging in der Vorrunden-Partie gegen den FSV Oggersheim zu Boden, als ihn ein Schuss von Claudio Petrillo voll am Kopf traf. Nach einer Behandlungspause konnte Brendel aber weitermachen. Sein Team siegte 4:1. orzüglich. Stefan Kersthold (Mikrofon) und Dirk Nuber (Musik) unterhielten die Zuschauer prima. Neun Stunden voll konzentriert zu bleiben ist keine einfache Aufgabe. eniger Tore. Mit nur 93 Toren erzielten die 16 Mannschaften in der Vorrunde die wenigsten Treffer seit vier Jahren, als die Teilnehmerzahl auf 16 erhöht wurde. Im Vorjahr wurden nach 24 Spielen 114 Treffer notiert, 2013 waren es 116 und im Jahr davor fielen in der Vorrunde sogar stolze 134 Tore. Insgesamt wurden lediglich 120 Treffer registriert.-Mal musste Stefan Kersthold Autofahrer ausrufen, denn auf dem vollbelegten Parkgelände vor der Halle herrschte reichlich Unordnung. Kreuz und quer stellten manche Fahrer ihr Auto ab. Vielleicht können ein paar Mann des Ordnungsdienstes künftig zu Beginn des Turniers Hilfestellung geben. oungster. In jedem Jahr gibt es junge Spieler, die auf sich aufmerksam machen. Am Sonntag war es Robert Moldoveanu (22) vom VfR Friesenheim. Er ist technisch gut und abschlussstark, trat frech und unbekümmert auf. Ein großes Talent. ugkraft. Daran hat die Stadtmeisterschaft nicht verloren. Mit rund 2200 Zuschauern war die Eberthalle am Sonntag restlos ausverkauft. Kurz nach der Mittagszeit meldeten die Veranstalter, dass es keine Tickets mehr gibt. Das Masters als Kassenmagnet.