Ludwigshafen Aktuell notiert: Umzug: Polizistin leicht verletzt, Kind verliert Eltern

Eine leichtverletzte Polizistin, ein Exhibitionist und Alkohol bei Jugendlichen: Von rund 800 Sicherheitskräften waren 400 Polizisten – und die hatten beim Fasnachtsumzug der Städte Ludwigshafen/Mannheim einiges zu tun. Ein 36-Jähriger verletzte eine Polizistin leicht. Die Beamten wollten den Mann festnehmen, da er sie zuerst beleidigte, dann Widerstand bei der Feststellung seiner Personalien leistete. In der Ludwigstraße (Mitte) hat sich ein 57-Jähriger laut Polizei gleich mehrfach entblößt und muss sich nun wegen seiner exhibitionistischen Handlungen verantworten. Darüber hinaus kam es zu zwei einfachen Körperverletzungen am Goerdelerplatz (Hemshof) und am Bürgermeister-Krafft-Platz (Süd), sowie zu zwei weiteren Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten in der Heny-Roos-Passage (Mitte) und am Berliner Platz. Begleitend zur Veranstaltung wurden auch Jugendschutzkontrollen durchgeführt. Die Polizei konnte in fünf Fällen die Abgabe von hartem Alkohol an Jugendliche feststellen. Ein zweijähriges Kind hatte seine Eltern verloren, die aber innerhalb einer halben Stunde gefunden werden konnten. Ein weiteres fünfjähriges Kind schloss sich in einer öffentlichen Toilette ein und musste durch Rettungskräfte befreit werden. Feuerwehr und Rettungsdienste melden keine besonderen Vorkommnisse. Am Fasnachtsdienstag wird wieder der letzte verbliebene Stadtteilumzug durch Oppau und Edigheim ziehen. Start ist um 13.11 Uhr in der Uhlandstraße in Edigheim. Ausrichter ist die Arbeitsgemeinschaft der Oppauer Vereine (Arge). Der Zug führt von der Uhlandstraße durch die Oppauer und die Edigheimer Straße quer durch beide Stadtteile. Am Oppauer Rathaus wird der Arge-Vorsitzende Hubert Eisenhauer den Zug kommentieren und die Teilnehmer vorstellen. Nach dem Oppauer Rathaus geht es weiter bis zur Kreuzung Friesenheimer-/Friedrich-/Bürgermeister-Trupp-Straße, von dort nach rechts in die Friedrichstraße und durch die Große Gasse bis zum Oppauer Bürgerhaus. Dort wird sich der Zug auflösen, informiert Eisenhauer. Im Bürgerhaus wird weiter gefeiert.