Ludwigshafen Aktuell notiert: Schneid weist Kritik an CDU-OB-Kandidat zurück

„Arbeitsplätze für niedrig qualifizierte Menschen sind unglaublich wichtig. Die Gesellschaft besteht nicht nur aus Menschen mit Abschluss oder Hochschulstudium. Das müsste auch Holger Scharff als Unterbezirksvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (Afa) wissen.“ So reagiert Marion Schneid, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, auf die Kritik des SPD-Politikers mit Blick auf die Aussagen von CDU-Oberbürgermeisterkandidat Peter Uebel zur Amazon-Ansiedlung im RHEINPFALZ-Interview am Montag. „Durch den technischen Fortschritt sind viele Arbeitsplätze gerade im niedrig qualifizierten Bereich weggefallen. Es braucht kluge Entscheidungen, um in Zukunft Arbeitsplätze zu erhalten oder umzuwandeln. Einfache Arbeiten werden noch stärker ersetzt werden. Umso wichtiger ist die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten gerade in diesem Bereich, so wie Peter Uebel das im Interview treffend ausgeführt hat“, betont Schneid. Warum Jobs im niedrig qualifizierten Arbeitsbereich per se unsicher seien, erschließe sich der CDU nicht. „Der Mindestlohn ist geregelt und hat mit Befristung eines Arbeitsplatzes nichts zu tun. Unsichere, befristete Arbeitsverhältnisse gibt es leider in allen Bereichen, egal welche Qualifizierung vorliegt“, so Schneid. Laut Amazon sollen in Frankenthal-Eppstein 1000 Jobs entstehen. Peter Uebel hatte dazu im Interview gesagt: „Alles, was Jobs bringt, ist gut.“ Im Eisstadion an der Saarlandstraße kann am Samstagnachmittag die neue Saison beginnen. Das sagte der Vorsitzende des Eis- und Rollsport-Clubs (ERCL), Rüdiger Arlt, gestern Abend auf Anfrage. Er habe am Nachmittag von der Gewerbeaufsicht grünes Licht für die Inbetriebnahme der großen Bahn bekommen, so Arlt. Ab heute werde die Eisbahn vorbereitet. Die Saison soll laut Arlt am Samstag ab 14.30 Uhr mit einem Nachmittagslauf beginnen, abends ist dann Eisdisco angesagt. Nach dem Ammoniak-Zwischenfall am 25. Oktober beim Befüllen der Kühlanlage ruhte der Betrieb. Der ERCL musste Auflagen der Gewerbeaufsicht erfüllen – unter anderem wurden Ventile an der Kühlanlage ausgetauscht. Wegen einer Ölspur ist am Sonntagabend die Kreuzung Kaiser-Wilhelm-Straße und Berliner Straße (Mitte) für rund zwei Stunden gesperrt worden. Wie die Polizei erst gestern mitteilte, war ein Autofahrer um 17.45 Uhr beim Abbiegen mit seinem Wagen gegen eine Fahrbahnbegrenzung gefahren und hatte sich dabei die Ölwanne des Fahrzeugs aufgerissen. Die entstandene Ölspur musste durch ein Fachunternehmen beseitigt werden. |ier