Ludwigshafen Aktuell notiert: Osang-Lesung: Es geht auch um das „Pissbahnhof“-Zitat

Placeholder-Image

Der für das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ tätige Schriftsteller und Journalist Alexander Osang (56) wird am Mittwoch, 17. Oktober, 19.30 Uhr, in der Stadtbibliothek sein neues Buch „Darf man um seine Katze trauern, wenn Deutschland gerade Weltmeister wird?“ präsentieren. Der Untertitel der Lesung lautet: „Wundersame Fragen zur Leitkultur“. Moderieren wird den Abend Steffen Gierescher, Leiter der RHEINPFALZ-Lokalredaktion. Für Aufsehen in Ludwigshafen hatte der gebürtige Ost-Berliner Osang mit einem „Spiegel“-Beitrag anlässlich der Beisetzung von Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl gesorgt, als er die Stadt unter anderem mit einem „Pissbahnhof“ verglich und dazu auch in einem RHEINPFALZ-Interview am 5. August 2017 Stellung bezog. „Ich komme gerne noch mal“, kündigte der mittlerweile in Tel Aviv heimische Autor an. „Verglichen mit dem Zentrum in Ludwigshafen wirkte jeder Pissbahnhof in Vorpommern, jede Autobahntankstelle in Sachsen-Anhalt wie ein blühender Zukunftsort“, schrieb Osang in der Kolumne „Westreise“ (Spiegel 28/2017). Auch darüber wird im Anschluss an die Lesung zu reden sein. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Karten gibt’s in der Stadtbibliothek. Mindestens 75.000 Euro beträgt der Sachschaden eines schweren Verkehrsunfalls am Montagabend in Oppau. Ein 60-Jähriger war laut Polizei gegen 22.45 Uhr mit seinem Mercedes aus Richtung Bauhaus- in Richtung Edigheimer Straße unterwegs. An der Kreuzung Schinkel-/Kirchenstraße übersah der Mercedes-Fahrer einen von links kommenden und bevorrechtigten 27-jährigen Porsche-Fahrer. Beide Fahrzeuge kollidierten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes gegen ein Straßenschild und gegen ein geparktes Auto geschleudert. Der 60-Jährige und sein 42-jähriger Beifahrer wurden bei dem Unfall verletzt und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der 27-Jährige blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die AfD kritisiert die von Kämmerer Dieter Feid (SPD) am Montag im Stadtrat angekündigte Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes von 405 auf 425 Prozent zum 1. Januar. „Feid sendet hier ein fatales Signal an die Gewerbetreibenden. Schon jetzt zeichnet sich die Innenstadt durch zahlreiche Leerstände aus. Mit der nun angekündigten Erhöhung der Gewerbesteuer wird die ohnehin schon große Belastung für Gewerbetreibende noch größer. Die Leerstands-Problematik wird sich damit noch weiter verschärfen“, sagt der Vorsitzende des AfD-Kreisverbands Ludwigshafen, Timo Weber (40). „Wir fordern eine Senkung der Gewerbesteuer auf 375 Prozent.“

x