Ludwigshafen Aktuell notiert: Obduktion: BASF-Mitarbeiter an Gasgemisch erstickt

Nachdem er ein sauerstoffarmes Gasgemisch eingeatmet hat, ist ein BASF-Mitarbeiter am vergangenen Donnerstag im Werksteil Nord gestorben. Der Mann sei erstickt. Das hat die Staatsanwaltschaft gestern mitgeteilt. Der Leichnam des 58-Jährigen war am vergangenen Donnerstag auf dem Werksgelände entdeckt worden. Die Todesursache war zunächst unklar. Daraufhin wurde die Leiche von Rechtsmedizinern untersucht. Die Ermittler gehen von einem Arbeitsunfall aus. „Es handelt sich entweder um einen technischen Defekt oder um Fehlverhalten des Mannes. Wir haben bisher keine Erkenntnisse über irgendwelche Unzulänglichkeiten am Arbeitsplatz gefunden, ermitteln aber noch“, sagte Leitender Oberstaatsanwalt Hubert Ströber. Ein Gutachter soll nun die Arbeitsstelle untersuchen, wo der 58-Jährige ums Leben kam, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Nach BASF-Angaben war der Mann in der Produktion bei Instandhaltungsarbeiten eingesetzt. Das Unternehmen reagierte gestern betroffen auf das Obduktionsergebnis. „Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei den Angehörigen des Mitarbeiters“, sagte Friedrich Seitz, der Leiter des BASF-Werks Ludwigshafen. (mix)