Ludwigshafen Aktuell notiert: Hochschul-Präsident Mudra enttäuscht von der Bahn
Als „enttäuschend“ bezeichnet Hochschul-Präsident Peter Mudra die Antwort der Deutschen Bahn auf einen Beschwerdebrief, den Mudra wegen der Verzögerungen bei der seit Langem ersehnten Öffnung des Posttunnels an die Bahn geschrieben hatte. Über das Schreiben berichtete die RHEINPFALZ gestern unter dem Titel „Deutsche Bahn will Hauptbahnhof sanieren“. Mudra beklagt, dass die Bahn in dem Papier zwar weit aushole, um ihre Sicht darzustellen. „Es ist aber nicht erkennbar, inwieweit man dort von klaren Meilensteinen und einem ins Auge gefassten Fertigstellungstermin ausgeht, um das eingeforderte Ziel der Öffnung des Tunnels zu erreichen“, sagt er. Dennoch erscheine der Schlussteil des Schreibens für die Gesamtbetrachtung des Themas für Ludwigshafen im Hinblick auf die nochmals bekräftigte Notwendigkeit einer Gesamtentwicklung des Bahnhofs durchaus interessant. „Ich denke, alle, die sich für die baldige Öffnung des Posttunnels in Ludwigshafen einsetzen (und wer ist dies eigentlich nicht?), sollten beharrlich an dem Thema dranbleiben“, fordert der Hochschul-Präsident. Der ehemalige Posttunnel verbindet die Bruchwiesenstraße mit dem Hauptbahnhof. Nach Angaben der Bahn ist frühestens im Jahr 2023 mit der Öffnung zu rechnen. In der Fußweg-Problematik der Amazon-Mitarbeiter ruft die FWG-Stadtratsfraktion zum Handeln auf. Wie berichtet, laufen täglich zahlreiche Fußgänger von Ruchheim aus zum Frankenthaler Gewerbegebiet Am Römig, obwohl es keinen durchgängigen Fußweg gibt. Zuletzt hatte die Stadt „Fußgänger verboten“-Schilder aufgestellt. Für die Freien Wähler ist klar, dass eine Lösung für die Laufenden nicht ohne das Unternehmen Amazon umgesetzt werden sollte. „In den Augen der FWG ist es eine Pflicht und sollte darüber hinaus sogar eine Selbstverständlichkeit sein, dass dieser Weltkonzern sich für seine Mitarbeiter umfassend einsetzt und entsprechend großzügig zu einer Lösung beiträgt“, sagt FWG-Sprecher Rainer Metz. Es sei klar, dass Amazon nicht für den Straßenbau zuständig ist. Allerdings sollte für das Unternehmen die eigene Zuständigkeit und die Sorge der Mitarbeiter nicht an der Grenze des Firmengrundstücks enden“, fährt Metz fort. Als schnelle Lösung sieht die FWG ein Fahrrad-Sharing für die Mitarbeiter. Dies könnte der Konzern zu 100 Prozent finanzieren. Die Freien Wähler rufen Amazon auf, sich mit Grundstückseigentümern rund um die Haltestelle Ruchheim an einen Tisch zu setzen. Es könnten Fahrradboxen aufgebaut werden, um die Fahrräder sicher abzuschließen. Metz: „Die Mitarbeiter können so mit dem Fahrrad ans Logistikzentrum fahren und sind nicht gezwungen, zu Fuß die gefährliche und nicht erlaubte Route zu gehen.“ Die Polizei sucht die Besitzer von drei gestohlenen E-Gitarren, die sie bei einer der Durchsuchung einer Ludwigshafener Wohnung bereits am 26. Februar sichergestellt hat. Es handelt sich dabei um Instrumente der folgenden Marken: Yamaha Pacifica, Harley Benton (mit Tasche) und Squier Precision Bass (siehe Bild). Die Besitzer können sich unter Telefon 0621/963-2222 melden oder per E-Mail an piludwigshafen2@polizei.rlp.de.