Ludwigshafen Aktuell notiert: BASF zieht Grundwasserproben
Die BASF fängt diese Woche damit an, Grundwasserproben zu ziehen. Dabei werden an knapp zwei Dutzend Stellen Grundwasserproben aus bis zu 20 Metern Tiefe entnommen. Vorgesehen sind Proben an der Friesenheimer Brunckstraße zwischen Teichgartenweg und Langgartenstraße sowie auf dem Gelände südlich von Oppau zwischen Friesenheimer Straße und Bremmenweg. Wie der Konzern weiter mitteilt, handelt es sich um keine Dauermessstellen, sondern um einmalige Proben. Die BASF betreibt in Ludwigshafen eine Reihe von Brunnen, die dafür sorgen sollen, dass belastetes Grundwasser vor der Werksgrenze abgefangen wird. Insgesamt handelt es sich um 20 Förderbrunnen, die sich zum größten Teil in der Nähe der westlichen Werksgrenze befinden. Mit 120 Messstellen auf dem Werksgelände und 32 Messstellen außerhalb des Werksgeländes wird die Belastung des Grundwassers überwacht. Die zusätzlichen Untersuchungen sind mit der Stadtverwaltung Ludwigshafen und der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd abgestimmt. Die Ergebnisse der Untersuchung liegen voraussichtlich Mitte des Jahres vor. Bis September wollen die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) mit dem Abriss ihres zentralen Betriebsgebäudes in der Industriestraße fertig sein. Die Arbeiten am sanierungsbedürftigen Gebäude aus den 50er-Jahren, das seit 2014 nicht mehr genutzt werden konnte, haben bereits Mitte 2016 begonnen und sind vom Energieversorger im Vorfeld angekündigt worden. In der Industriestraße soll bis 2018 stattdessen der Technikstandort entstehen. Mit ihrem Kundenservice und 300 von insgesamt 650 Mitarbeitern ziehen die TWL dann in die Innenstadt. Dafür laufen bereits die Umbauarbeiten im ehemaligen Kaufhof-Gebäude in der Fußgängerzone. Die TWL investieren einen Betrag im zweistelligen Millionenbereich in der Industriestraße, wo es ab 2018 Büros, Werkstätten und technische Anlagen gibt.