Ludwigshafen Aktuell notiert: BASF-Unfall: Arbeiter atmet Chlorgas ein

Bei einem Arbeitsunfall in der BASF ist gestern Nachmittag ein Mitarbeiter einer Fremdfirma verletzt worden. Wie der Konzern am Abend mitteilte, atmete der Mann eine geringe Menge Chlorgas ein. Der Unfall ereignete sich gegen 16 Uhr in einer Produktionsanlage im Werksteil Süd. Bei der Inbetriebnahme der Anlage trat aus bislang noch unbekannter Ursache hochgiftiges Chlor aus. Eine Notärztin versorgte den Mann, der dann in eine naheliegende Klinik gebracht wurde. Dort wurde er zur weiteren Beobachtung stationär aufgenommen. Nach BASF-Angaben besteht keine Lebensgefahr, der Verunglückte habe nur eine geringe Menge Chlorgas eingeatmet. Das Gas kann Haut, Augen und Atemwege schädigen. Bei der Inhalation in einer hohen Konzentration kann es tödlich sein. Die Aufsichtsbehörden sind laut BASF informiert worden. (mix) Zu einer Schlägerei mit angeblich rund 20 Personen ist die Polizei am Donnerstag um 15.15 Uhr in die Bleichstraße in Süd gerufen worden. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, war ihren Angaben zufolge jedoch keine Schlägerei mehr in Gange. Man habe nur noch wenige Personen angetroffen. Ursache der handfesten Auseinandersetzung sei ein schon länger anhaltender Streit zwischen zwischen einem 33-jährigen und einem 44-jährigen Mann gewesen. Wie die Polizei ermitteln konnte, haben sich am Donnerstag nur diese beiden Streithähne geschlagen. Daher wurden alle Personen vor Ort zur Ruhe ermahnt. Außerdem werde ein Strafverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzung eingeleitet. Dies soll auch genau klären, was am Donnerstagnachmittag konkret passiert ist. (ax) Reiche Beute haben Einbrecher zwischen vergangenem Samstag, 9 Uhr, und Donnerstag, 14 Uhr, in der Wredestraße (Mitte) gemacht. Die Täter brachen dabei das Vorhängeschloss zu einem Keller in einem Mehrfamilienhaus auf und stahlen laut Polizei unter anderem Teile eines BMW-Motors, einen BMW-Turbolader, acht Alufelgen mit Bereifung und einen Flachbild-Fernseher. Aufgrund der Größe des Diebesguts „dürfte der Abtransport nicht völlig unbemerkt geblieben sein“, schreibt die Polizei. Sie bittet daher unter Telefon 0621/963-2773 um Hinweise. (ax)