Ludwigshafen Aktuell notiert: BASF: Mitarbeiterin verletzt und Gas abgefackelt

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Mit einem Arbeitsunfall und einer Produktionsstörung ist die BASF in die Woche gestartet: Bei einem Unfall mit Ameisensäure wurde gestern Morgen gegen 8.30 Uhr in einem Labor eine Mitarbeiterin im Gesicht und an den Handgelenken verletzt. Sie habe Spritzer abbekommen, als sie sich im Labor in einem Abzug vorgebeugt habe, teilte das Unternehmen mit. Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ameisensäure kann der BASF zufolge Haut und Augen schwer verätzen und ist giftig, wenn man sie einatmet. Einige Stunden zuvor war es im Werksteil Nord zu einer Betriebsstörung gekommen. Gegen 3.50 Uhr ereignete sich der Zwischenfall in einer Produktionsanlage. Nach Angaben des Unternehmens war ein Gas-Chromatograf ausgefallen, mit dem die Zusammensetzung von Gasgemischen bestimmt wird. Die Produktion wurde gestoppt. Die Sicherheitseinrichtung der Anlage reagierte nach Konzernangaben wie vorgesehen: Das überschüssige Gas wurde über eine Fackel verbrannt. Dabei sei es zu deutlich sichtbarem Fackelschein und Geräuschentwicklung gekommen. Die Umweltmesswagen der BASF sei innerhalb und außerhalb des Werksgeländes im Einsatz gewesen und hätten keine erhöhten Messwerte festgestellt, hieß es weiter. Die zuständigen Behörden seien informiert. (rhp) Mit vier Benefiz-Veranstaltungen hat die „Ludwigshafener Hilfe für die Flüchtlinge in der Region Kobane“ nach eigenen Angaben bereits mehr als 10.000 Euro an Spenden eingenommen. Da das Hilfsbündnis weitere Aktionen plant, sei vor einigen Tagen zunächst der runde Teilbetrag von 10.000 Euro an „medico international“ überwiesen worden. Die deutsche Hilfsorganisation ist mit lokalen Partnern in der Grenzregion zwischen Kobane in Syrien und Suruc in der Türkei aktiv und versorgt die Kriegsflüchtlinge in erster Linie medizinisch. Das Bündnis „Ludwigshafener Hilfe für die Flüchtlinge in der Region Kobane“ entstand im Dezember 2014 und wird inzwischen von 15 Organisationen unterstützt. (rhp)

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