Ludwigshafen Aktuell notiert: BASF: Bombenreste auf Werksgelände entdeckt

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Im BASF-Werksteil Süd ist gestern ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die 250-Kilo-Fliegerbombe ist bei Sondierungen vor Bauarbeiten gefunden worden, sagte eine Unternehmenssprecherin am Abend. Von dem Sprengkörper sei nur noch die Hälfte vorhanden und der Zünder sei offensichtlich blockiert, sodass keine unmittelbare Gefahr davon ausgehe. Die Bombe ist über Nacht gesichert worden. Aufgrund des Zustands des Explosivkörpers sei es nicht sicher, ob überhaupt eine Entschärfung notwendig sei. Experten des Kampfmittelräumdienstes wollen heute Vormittag die Bombenreste untersuchen und dann gemeinsam mit der Werkleitung über das weitere Vorgehen entscheiden. Bereits am Montag war der Räumdienst in Ludwigshafen im Einsatz. Auf dem Gelände der Hochschule Mundenheim war ebenfalls eine 250-Kilo-Fliegerbombe bei Erdarbeiten entdeckt worden. In diesem Fall wurde der Blindgänger gezielt unter einer acht Meter hohen Sandpyramide gesprengt (wir berichteten). Das BASF-Gelände war im Krieg eines der Hauptangriffsziele. Rund 40.000 Bomben wurden auf das Areal geworfen. Die meisten Blindgänger wurden während des Kriegs und in der Nachkriegszeit entschärft. Seit 1978 wurden in der BASF knapp 30 Blindgänger in tieferen Erdschichten gefunden, die unschädlich gemacht wurden. Die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) haben gestern ihre Bilanz für das Jahr 2017 vorgestellt. Statt eines Pressegesprächs gab es dieses Mal jedoch nur eine Pressemitteilung mit den Zahlen. Dem neuen Führungsduo sei nicht genug Zeit geblieben, um sich einzuarbeiten, heißt es von einer Unternehmenssprecherin als Begründung dafür. Wie berichtet, hatten sich die TWL Anfang Juni von ihren Vorständen Hans-Heinrich Kleuker und Reiner Lübke getrennt. Die städtische Tochter vermeldet für 2017 einen Überschuss von 12,5 Millionen Euro. Lokalseite 3 Ein falscher Polizist hat am Montag bei einer 86-Jährigen in Oppau angerufen. Laut Polizei hat der Unbekannte sich um 12.40 Uhr bei der Frau gemeldet und sich als Beamter ausgegeben. Zunächst teilte der Betrüger mit, dass es einen Einbruch in der Nachbarschaft gegeben hätte. Außerdem erkundigte sich der Unbekannte nach in der Wohnung verfügbarem Bargeld. Die Seniorin beendete das Gespräch und verständigte umgehend die Polizei. Zeugenhinweise an Telefon: 0621/963-2773. Das Freibad am Willersinnweiher verlängert am Freitag und Samstag seine Öffnungszeiten. Der Grund ist laut Stadt das erwartete gute Wetter. Statt bis 20 Uhr wird das Freibad an beiden Tagen den Badegästen bis 22 Uhr zur Verfügung stehen.

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